Der Name bleibt Prinzip: Canton präsentierte die neue Reference K-Linie, die mit Keramik-bedämpften Membranen ein weiteres Mal in puncto Geschwindigkeit, Präzision und Druck zulegen können. Bereits der erste klangliche Eindruck weist sie als würdigen Nachfolger aus.
Ingo Hansen von Phonosophie führte die ebenfalls neue Canton Karat Jubilée 3 vor. Mit Hilfe eines Messgeräts wollte er außerdem Elektrosmog »aufspüren«, den er mit Hilfe von Zubehör wieder »beseitigte«.
Was geht ab? Bei dCS und Wilson eine Menge. Diese Kombination lud ebenfalls zum Verweilen ein. Auch hier spielte keine Rolle, wie viele Bits wie oft gesampelt werden müssen, damit es tatsächlich klingt, denn diese Anlage spielte einfach faszinierend gut.
Nordost demonstrierte seine Produkte in diesem Jahr mit einem Moon-CD-Player und dem Jeff Rowland Daemon, was einfach wunderbar an der Audio Physic Cardeas plus+ klang.
Natürlich gibt Nordost auf die Frage nach den überragenden Klangeigenschaften das neue Odin 2 zu Protokoll, das zumindest über den Preis locker Komponentenstatus erreicht.
WBS präsentierte an Sudgen-Monoverstärkern die neue K8 von ProAc. Dieser 70 Kilogramm schwere Standlautsprecher fächerte das Klangbild weit auf und blieb bei jedem Pegel stabil. Kein Wunder, dass der Paarpreis bei 38.000 Euro liegt.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Im Fazit des i-fidelity.net-Testberichts der Genelec 8351A steht zu lesen: »Es dürfte derzeit kaum einen Lautsprecher geben, der aus einem so kompakten Gehäuse so tief und dabei derartig präzise und doch vollmundig satt spielt. Davon abgesehen bietet die 8351A Genelec-typische Verarbeitung, digitale Raumkorrektur, analoge und Digitaleingänge mit optional fernbedienbarer Lautstärke in Kombination mit einer verblüffend stabilen Bühnenabbildung ohne eingeengten Sweetspot.« Vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage konnte sich auf der High End jeder überzeugen.
Elac präsentierte seine aktuellen Modelle in der neuen Ausführung »Walnuss dunkel« und zeigte auch erstmals die neuen Standkonstruktionen, die sehr viel besser als ihre zu verspielten Vorgänger ausehen.
Elac zeigte in einem eigens installierten Kino Dolby-Atmos-Trailer. Durch die zusätzlichen Toninformationen von der Decke wird das Geschehen sehr viel realistischer.
Dass sich Elac aber auch auf die hohe Kunst der Musikreproduktion versteht, wurde mit Primare-Elektronik nachvollziehbar unter Beweis gestellt.