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Die Musik aus den tönenden Äpfeln wird über die digitale Schnittstelle übertragen, was signifikant besser klingt als die von den meisten Herstellern aus Kostengründen übernommenen Analogsignale des Mini-D/A-Wandlers aus dem iOS-Player. Eine serielle Schnittstelle und zwei T+A-proprietäre E-Link-Anschlüsse zur Steuerung und Kontrolle verschiedener T+A-Geräte untereinander komplettieren das Angebot. Analog verlässt das Audiosignal den Musik Player Balanced in Stereo wahlweise über symmetrische XLR-Buchsen oder Cinch. Lässt man sich noch das optionale Vorverstärker-Modul VVM für 260 Euro einbauen, kann man die Lautstärke der XLR-Buchsen und einem Cinch-Pärchen regeln, um damit direkt Endstufen oder Aktivlautsprecher anzusteuern.

Bester Durchblick

Vorne dominiert das kristallklare Matrixdisplay die Front, das sich feinstufig dimmen lässt. Die jeweils wichtigste Information zeigt es riesengroß, sie ist damit auch aus einigen Metern Entfernung gut lesbar. Einige zusätzliche Informationen bieten grafische LED-Symbole, etwa den Kopfhörerbetrieb. Darunter gleitet an zwei Schubstangen die CD-Lade heraus. Ein Kopfhörer lässt sich per Miniklinke vorne einstecken und weiträumig in der Lautstärke regeln. Die aufgeräumten Tastengruppen erlauben eine übersichtliche Bedienung mit klarem Druckpunkt. Die Anfassqualität der Oberflächen wirkt sehr hochwertig, nur die Seitenteile überraschen: Ein warmes Tastgefühl verrät hochwertigen Kunststoff. Klopft man daran, klingen die Wangen aber nicht nach Kunststoff, sie klingen einfach gar nicht nach – sehr gut.

Nicht nur das wollten die Tester genauer wissen und öffneten die super-präzise passende Aluminiumhaube. Aha, innen besitzen die Seitenteile stabilisierende Rippen und sind großflächig mit dicken Dämmmatten beschichtet. Kein Wunder, dass sich das so überhaupt nicht nach Joghurtbecher anfühlte. Auch sonst demonstriert der Blick unter die Haube den ausgeprägten Ordnungssinn von T+A-Chefentwickler Lothar Wiemann. Das zeigt sich auch an äußeren Designdetailes wie dem weit über die Buchsen hinausragenden Gehäusedeckel, der die kompletten Anschlüsse mitsamt Steckern vor den Blicken bewundernder Gäste verbirgt. Auch ruht die ganze Maschine nicht wie gewöhnlich auf vier Füßen, sondern auf zwei moosgummibedämpften Schienen, die sich über die gesamte Gehäusebreite spannen und seitlich verdeckt sind. Sehr edel.

Zum mitgelieferten Zubehör gehören ordentliche Cinchkabel, eine UKW-Wurfantenne mit DIN-Stecker plus F-Stecker-Adapter, zwei Funkantennen mit kleinen, stabilen Stativen für die WLAN-Anbindung und die Kommunikation mit der FD100-Fernbedienung. Beide Antennen, sollten sie zum Einsatz kommen, lassen sich in der Regel unauffällig platzieren. Ein E-Link-Kabel zur Steuerung anderer T+A-Komponenten und die Standard-Infrarot-Systemfernbedienung FM100 liegen ebenfalls im Karton. Das Handbuch gibt es in gebundener Form, und darin befindet sich auf der letzten Seite eingesteckt das Vertrauen erweckende Kontrollzertifikat der Qualitätssicherung.

Alles, was der Streaming-Client abspielt zeigt er aufgeräumt an, in diesem Fall die Quelle (LAN) Künstler, Titel und Album, Spielzeit, Datenrate, Empfangsqualität des WLAN und Play (Pfeil). Der volle Balken deutet den prall gefüllten Datenpuffer an.
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