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Über einen längeren Zeitraum hinweg betrachtet, gelangt man leider zu der Erkenntnis, dass in vielen Produktsegmenten inzwischen weniger Qualität für das gleiche Geld angeboten wird. Glücklicherweise war das bei HiFi nie der Fall und ist es nach wie vor nicht, etwaige Ausnahmen bestätigen diese Regel. Genauso wenig muss man sich als Klangenthusiast mit der schal schmeckenden Einsicht arrangieren, für kleinere Budgets nicht mehr als hübsch verpackte Massenware erwarten zu dürfen, die leidlich ihren Zweck erfüllt, weil der bei HiFi-Komponenten gerade nicht darin besteht, lediglich einen Tonträger abzuspielen. Zahlreiche Hersteller dokumentieren stetig, dass es sehr wohl machbar ist, bezahlbare Geräte anzubieten, die Freude am Musikhören vermitteln. Zu diesen festen Größen, die sich in erster Linie möglichst hoher Klangqualität in allen Segmenten verpflichtet fühlen, zählt Marantz. In der »Neuzeit« des Traditionsherstellers wurde früh entsprechend viel Wert auf die Bewahrung eines großen Renommees gelegt, denn Marantz ist nicht nur tief und fest in der High Fidelity verwurzelt – mit Blick auf die Entwicklung derselben und die Anfänge der Unternehmung darf Marantz sogar als ein Grundpfeiler der HiFi-Welt angesehen werden.

Insbesondere seit der oberste Klangtüftler und Markenbotschafter Ken Ishiwata seine Expertise und seine unschätzbare Erfahrung in der Optimierung von Gerätekonzepten in die Entwicklung einbringt, hat Marantz seinen Ruf als Garant für ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis weg. Dabei hat das gesamte Portfolio im Detail System: In den Einstiegsserien wird grundsolide Qualität geboten, die bereits viele Zutaten des Erfolgsrezepts enthält. Von dort ausgehend zeichnen sich die »höheren« Geräte, in gut nachvollziehbaren Abstufungen die Leiter bis zu den KI-Serien hinaufkletternd, neben reichhaltigerer Ausstattung durch immer höherwertigere Bauteile, größeren Materialaufwand und noch mehr Raffinesse aus. Diese Transparenz schafft zusätzliches Vertrauen, und obgleich Marantz mit schöner Regelmäßigkeit eine Modellpflege auf den Markt bringt, wird jede einzelne gespannt erwartet. So tritt auch das neue Stereo-Duo aus der 6006er-Serie in große Fußstapfen und steht unter Erwartungsdruck, schließlich hat sich auf der Erfahrung basierend der Anspruch an die Neuheiten immer weiter nach oben verschoben.

Die Ausstattung beider Komponenten, namentlich des CD-Spielers CD6006 und des Vollverstärkers PM6006, wird diesem bereits gerecht. Der CD6006 verfügt über einen USB-Audio-Eingang an der Vorderseite, an den iPods, iPhones und USB-Speichermedien angeschlossen werden können, um Musik in den Dateiformaten MP3, WMA und AAC wiederzugeben. Zusätzlich zu diesen Dateiformaten akzeptiert das Laufwerk des CD6006 auch das unkomprimierte Format WAV von selbsterstellten CD-Rs.

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