• HIGH END 2018
  • 5 11
Nach zwei Jahren Entwicklungszeit war Audio Researchs neuer Monoblock-Leistungsverstärker Reference 160M reif für die Premiere. Er verfügt über eine verfeinerte Audio-Schaltung, die mit weniger und dafür besseren Komponenten im Signalpfad bestückt ist. Die Audio-Research-Designer haben einen neuen Stil kreiert, welcher auf der Optik des REF6-Vorverstärkers basiert und gleichzeitig eine transparente Frontplatte mit Blick auf die leuchtenden KT150-Vakuumröhren aufweist. Hingucker ist die innovative Doppelschichtkonstruktion des Fensters, die zum einen den Blick auf die Röhren im Inneren ermöglicht und zum anderen im Stile eines »Head-Up«-Displays ein VU-Meter einblendet.
Ein Pluspunkt der Messe ist die Anwesenheit vieler Entwickler, die ihre Kreationen und vor allem deren Innovation erklären.
Sonus Faber präsentierte die neue Sonetto-Linie, welche die Lücke zwischen der preiswerteren Venere und den Olympicas schließen soll.
Mit insgesamt acht Modellen kann mit den Sonettos jede Form von Zwei- bis Mehrkanal realisiert werden.
Das Fink Team präsentierte mit dem neuen Lautsprecher Borg sicher eines der Messehighlights. Ausführlich erläuterte Karl-Heinz Fink die vielen technischen Detaillösungen, die konstruktiv umgesetzt wurden. Klanglich ist die neue Borg nach unseren Einschätzungen sensationell.
Naim Audio präsentierte gleich drei neue Streamer. Die Kombination mit der Focal Kanta N°2 passte.
Die beiden Tieftöner sowie der Mitteltöner der Kanta N°2 besitzen Membrane mit einer Sandwich-Struktur aus Glasfaser und Flachs. Sie bieten hohe Steifigkeit und Dämpfung bei geringem Gewicht und stellen für Focal eine hervorragende Alternative zu den teuren »W«-Membranen dar, die in den Utopia- und Sopra-Modellen zum Einsatz kommen.
Wieviel Aufwand die Hersteller auch bei vermeintlichen Kleinigkeiten treiben, erläuterte ein Focal-Ingenieur anhand einer neu konstruierten Chassis-Einfassung aus Metall.
Wer Kopfhörer trägt, verzichtet damit nicht automatisch auf eine hochwertige Wiedergabe, wie der Focal Clear an einem DAC von PS Audio bewies.
Mit dem Vorverstärker EMT JPA 66 MKII der Jubilee-Serie steht dem anspruchsvollen Nutzer ein Gerät mit vier Phono- und zwei Hochpegel-Eingängen zur Verfügung. Genial ist, dass sich alle vier Eingänge individuell und fein an den signalliefernden Tonabnehmer anpassen lassen.
Was hat Dan D’Agostino denn da wieder angestellt? Sein jüngstes »Baby« ist ein Monoblock, der an vier Ohm 3.000 Watt leisten soll und 220 Kilogramm schwer ist. In welcher Preisliga sich die »Relentless«-Monos bewegen werden, kann man ahnen.
»Ich hätte die Relentless-Monoblöcke sicher nicht gebaut, wenn sie nicht tatsächlich auch klanglich-musikalisch überzeugen könnten. In meinem langen Entwicklerleben habe ich aber nie zuvor einen so kontrollierten Schub erlebt, wie er jetzt durch das 5,5-Kilowatt-Netzteil möglich wird«, sagt Dan D’Agostino.
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