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Gelb ist die Farbe, die wahrgenommen wird, wenn Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, bei der das Maximum im Wellenlängenintervall bei 565 bis 575 nm liegt.« Peng, das hat gesessen! Mit dieser wahrscheinlich sachlichsten aller Möglichkeiten liefert das Online-Nachschlagewerk Wikipedia eine Definition für die Farbe Gelb. Sharp hat in seinen neuen LCD-Fernseher LC-40LE810E eben diesen vierten Farbton integriert und hofft auf emotionalere Reaktionen seiner Zuschauer als die von Wikipedia.

Mit einer Bildschirmdiagonalen von 101 Zentimetern (40 Zoll), seinem schwarzen Gehäuse und dem Glasfuß weiß der Japaner zumindest optisch schon mal zu überzeugen. Dazu kommt die extrem flache Bauweise. Über drucksensitive Tasten lassen sich am Gehäuserahmen Kanäle und Lautstärke verändern, das Menü aufrufen sowie die Eingangsquellen wählen. Das weiße Leuchtzeichen an der Front kann bei Bedarf auch deaktiviert werden. Muss es aber nicht, schließlich handelt es sich dabei um ein schickes Accessoire.

Gewinner erkennt man beim Start

Die Inbetriebnahme ist ein Klacks: Neben Sprache und Land muss dem Sharp lediglich mitgeteilt werden, dass er zu Hause steht und nicht im Geschäft, wo er mittels unnatürlich greller Farben auf sich aufmerksam machen würde. Neben einem klassischen Tuner für analoges Fernsehen hat der 40-Zöller auch noch Empfangsteile für das terrestrische Antennenfernsehen DVB-T und das digitale Kabelfernsehen DVB-C an Bord.

Treffen Sie bei der Erstinstallation die richtige Vorauswahl, damit Ihr Flat-TV die Sendersuche auch erfolgreich durchführen kann. Der Kommandostab ist kein ausgefallen schönes Schmuckstück, liegt dafür jedoch gut in der Hand und bietet keinen Grund zum Meckern. Den schwarzen Kunststoff, teilweise glänzend, teilweise matt, zieren dezente silberne Kunststoff-Flanken. Die Übersichtlichkeit der Tastenanordnung ist eher als mittelmäßig einzustufen. Unter anderem haben Sie mit der Fernbedienung die direkte Möglichkeit, den Stromspar-Modus zu aktivieren oder den Elektronischen Programmführer (EPG) aufzurufen. Besonders praktisch: Analoge (ATV) und digitale Sender (DTV) lassen sich in separaten Listen speichern. Das erspart – speziell bei den verschlüsselt ausgestrahlten Privatsendern – nur unnötige Komplikationen.

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