Beispielsweise die kabelgebundene HDMI-Verbindung vom Fernseher. Wer den Flatscreen zum Beispiel auf einem hochglanzweißen Sideboard eines schwedischen Möbelherstellers platziert hat, wird sich bereits über die optische Harmonie freuen. Noch größer wird die Begeisterung allerdings, wenn der »Tatort« seine akustische Dimension auch in das Wohnzimmer transportieren darf. In Kombination mit den Teufel-Boxen nimmt die Sprachverständlichkeit zu und über die durch den Ton wachsende Glaubhaftigkeit der Bilder entsteht das gänzliche bessere Film- und Fernseherlebnis. Bei allem Verständnis für das Thema »Soundbar«, aber das, was die Ultima 40 Aktiv hier akustisch bietet, liegt deutlich darüber.
Besonders gut hat uns auch gefallen, wie sich das klangliche Geschehen vom Lautsprecher löst. Dafür ist allerdings die korrekte Aufstellung notwendig. Vom Hörplatz aus betrachtet, sollten beide Lautsprecher gleich weit entfernt und leicht eingewinkelt sein. Zudem ist von Vorteil, wenn sie rund 40 Zentimeter Platz rundherum haben, also nicht zu nah an einer Wand stehen. Sind diese Kriterien erfüllt, bauen die Ultima 40 eine breite und tiefe Klangbühne auf, die dann beispielsweise Depeche Modes Album »Live In Berlin Soundtrack« zum Genuss werden lässt. Da wird der fundamentale elektronische Tiefton druckvoll in den Hörraum geschoben, das Publikum besteht aus erwachsenen Menschen, und die erzeugen hier kein Mickey-Mouse-Gejohle, wie manch andere Lautsprecher beim Auftakt von »Welcome To My World« tatsächlich glauben machen. Ohne Frage, die Teufels gehen souverän mit dem musikalischen Geschehen um, da gibt es faktisch nichts zu meckern.
Zurück im Hörraum verbanden wir den Marantz SA-KI Pearl per analogem Cinchkabel mit den Ultimas. Hier zeigt sich dann, dass die Übertragung per Bluetooth zwar gut, aber klanglich über den CD-Spieler noch mehr drin ist. Das liegt vor allem an einer stabileren Abbildung des räumlichen Geschehens und dem höheren Maß an Sauberkeit und Klarheit im Hochtonbereich, von dem insbesondere die Stimmwiedergabe profitiert. Auch hier sei noch einmal in Erinnerung gerufen, dass bereits eine Quelle ausreicht und dann in Verbindung mit der Ultima 40 Aktiv eine spielfähige Anlage zur Verfügung steht. Wobei sich auch nichts ausschließt, denn es spricht nichts dagegen, während einer Party per Bluetooth die Playliste abzuspielen, sich am darauf folgenden Morgen dem »Köln Concert« von Keith Jarret zu widmen und sich abends noch einem Krimi in hoher Realitätsnähe anzuschauen.