Bei Zwischenrufen reicht übrigens ein Druck auf den Drehregler, um die Musik zu stoppen. Mit erneutem Drücken des Knopfes wird sie fortgesetzt. Ist ein Smartphone angeschlossen, stoppt die Wiedergabe bei einem Anruf automatisch, und dank eines eingebauten Mikrophons kann der Bamster sogar als Freisprecheinrichtung genutzt werden – das funktioniert mit erstaunlich guter Sprachverständlichkeit. Bei langen Telefonaten oder ausdauerndem Musikhören hilft zwischendurch die Abfrage des Akkustandes. Auch hier gibt der Ring aus LEDs kompetent Antwort. Wenn es knapp wird, muss der Riegel auf seine Ladeschale gestellt werden. Auch hier gibt es keine lästige Fummelei, die Kopplung mit den beiden gefederten Kontakten funktioniert einwandfrei.

Zutaten für den guten Ton

Mancher Hersteller stellt den Komfort bei der Nutzung aktiver Bluetooth-Lautsprecher deutlich über dessen klangliche Qualität. Bei Teufel ist das nicht so. Eingebaut ist ein digitaler Verstärker, der zweimal 10 Watt leistet. Er steuert zwei 46-Millimeter-Breitbandchassis an, die mit einer Aluminiummembran bestückt sind. Im zur Rückseite offenen Sockel des Gerätes befinden sich zwei ovale Passivmembranen, welche die Tieftonwiedergabe unterstützen sollen. Ein weiteres Highlight verbirgt sich hinter dem Taster »Raumklang«. Teufel setzt hier eine selbst entwickelte Technik ein, welche die Stereobasis verbreitern soll. Mit Hilfe eines kanalgetrennten Rauschsignals haben wir das geprüft: Im normalen Betrieb kommt das Signal direkt aus dem Bamster; wird »Dynamore« aktiviert, wird die Quelle rund 30 Zentimeter neben dem Gerät geortet. Perfekt.

Bei mobilen Lautsprechern lässt sich ein guter Teil der Klangqualität durch ihre Platzierung erreichen. Tisch- oder Steinplatten sorgen dafür, dass nichts dröhnt oder rappelt. Dank DSP-Technik liefert der Bamster Pro nahezu unabhängig vom Pegel ein der Größe entsprechendes Tieftonfundament, was dazu führt, dass sich mit ihm auch über längere Zeit entspannt Musik hören lässt. Dank »Dynamore« klingt der Bamster sehr viel größer, als er es physisch ist. Es gibt im tonalen Spektrum keinerlei Überbetonungen, was ein weiteres Qualitätskriterium ist.