Sennheisers Audio-Studiotechnik ist in Rundfunkanstalten seit jeher sehr gefragt. Darüber hinaus sind die Hannoveraner aber auch bekannt für die exquisite Bügelhörer-Wiedergabe für den heimischen Bereich. Man erinnere sich nur an den Sennheiser »Orpheus« von 1990, ein Kopfhörer-Röhrenverstärker-Konzept, welches seinerzeit klanglich Maßstäbe setzte, aber auch das Budget eines heutigen Mittelklassewagens verschlang. Erwähnenswert ist auch der erste Kopfhörer in Leichtbauweise anno 1968, der HD 414. Seine Produktion war ein großer Erfolg für Sennheiser: Ohne dieses Modell mit den markanten gelben Schaumstoffpolstern wäre HiFi für unterwegs nicht denkbar gewesen. Über zehn Millionen Exemplare (er wird bis heute produziert) sollen bereits über die Ladentheke gegangen sein.

Ab 2003 war der HD 650 das Sennheiser-Aushängeschild für die originalgetreue Klang-Reproduktion hochwertiger Musik. Seine Wandlertechnik wurde stets weiterentwickelt und verfeinert. Mit den dynamischen Bügel-Systemen HD 700 und HD 800 läutete Chef-Vordenker Axel Grell jetzt eine neue Ära mit innovativer Technologie ein. Ziel war es, linear über den gesamten Frequenzbereich bestmögliche Abhörergebnisse zu verwirklichen. Dynamik, Feinzeichnung und exaktes Timing in der Wiedergabe waren oberste Prämisse.

Die beiden offenen, Ohrmuschel-umschließenden Komponenten – in eine samtartige Mikrofaser-Polsterung eingehüllt – bieten ein äußerst komfortables Trageerlebnis. Der Bügel, sei es nun die Edelstahlvariante des HD 800 oder die wertige Kunststoff-Ausführung des 700er-Modells, bietet eine Stufen-Rasteinstellung zur optimalen Ohranpassung. Selbstredend gehören bei beiden Bauformen als Zuleitung nur symmetrische, abnehmbare und drei Meter lange Kabel aus versilbertem Kupfer zur Grundausstattung.