Auf dem Markt tummeln sich viele USB-DACs, die bei Weitem nicht immer in der High-End-Liga mitspielen können. Bei Meridian ist das gänzlich anders, dafür bürgt seit Jahrzehnten die bewährte Digitaltechnologie des Hauses. Auch beim neuen Director: Dieses kleine, elegante, elliptisch geformte Modul ist zwar äußerlich ein typisches Beispiel für britisches Understatement, hat es aber faustdick unter dem schicken Gehäuse. Der Director wiegt nur 250 Gramm und ist doch vornehmlich für den stationären Einsatz an der heimischen HiFi-Anlage gedacht. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge im Leben, die so richtig Freude bereiten.
Die schlicht matt-schwarze Alu-Ummantelung passt optisch perfekt zur polierten Vorder- und Rückansicht aus Acryl. Frontal in der Mitte befindet sich der Drucktaster für Ein/Aus. Symmetrisch links und rechts sind jeweils horizontal drei weiße Mini-LEDs angeordnet, die über die Eingangs-Anwahl (links) und die Sample-Taktung (rechts) informieren. Die weiße LED links außen ist ein Dummy, sie wurde lediglich aus Gründen des feinen optischen Gleichmaßes integriert.
Auf der Rückseite des Directors befinden sich vier HiFi-Buchsen: zwei analoge, hartvergoldete Cinch-Ausgänge, eine USB-2.0-Buchse und einmal S/PDIF für die optische Quelleneinspeisung. Die USB-Buchse versorgt einerseits die Wandler-Einheit über das beiliegende Stecker-Netzteil mit 5 Volt Speisespannung, sie ist andererseits aber auch die Schnittstelle für die digitale Datenanlieferung inklusive der Stromversorgung via Computer. Die USB-Datenübertragung erfolgt mit 480 Megabit pro Sekunde. Abtastraten von 44,1 bis 192 Kilohertz werden automatisch erkannt und auf der Front durch eins bis drei aufleuchtende Lumineszenz-Dioden signalisiert. All dies geschieht in einer Kodierung von bis zu 24 Bit. Lediglich der optische Mini-TosLink verarbeitet Abtastfolgen von kleiner oder gleich 96 Kilohertz mit 16 bis 24 binären Einheiten weiter.