Holla!« freut sich der Tester – verbirgt sich hinter der Schublade mit dem Marantz-Schriftzug womöglich auch noch ein CD-Laufwerk? Von solcherlei althergebrachter Technik will das Speaker-System MS 7000 (Consolette) aber partout nichts wissen. Als einziges Zugeständnis an die Analog-Ära zeigt sie neben einem USB- und Netzwerkeingang einen Line-Cinch-Input. Am liebsten empfängt die Consolette aber Daten drahtlos. Und die dürfen ihr via WLAN (für Wireless Local Area Network) oder über die Apple-eigene Airport-Funkstrecke zugespielt werden.
Apropos Apple: Was aussieht wie ein CD-Schubfach, entpuppt sich nach dem Herausfahren als 30-poliger Logenplatz fürs iPhone oder den iPod. Jener partnerschaftliche Kontakt zu Apple ist aber nicht mehr ganz up-to-date. Im September 2012, pünktlich zum Start des iPhone 5, verabschiedete sich Apple nämlich von der etablierten Schnittstelle und brachte einen neuen Stern zum Leuchten: Der nunmehr 8-polige Anschluss nennt sich »Lightning«, soll Geräte von Drittanbietern erkennen und in ihrer Funktionalität beschränken. Adapter von Lightning auf USB oder auf die alte, 30-polige Schnittstelle sind bereits erhältlich. Solcherlei Buchsenkollision dürfte Apple-Telefonierern respektive iPod-Touch- oder iPad-Besitzern aber egal sein: Sie nehmen mit der Consolette drahtlos via AirPlay Kontakt auf.
PC-Nutzer brauchen das Dock schon gar nicht. Sie füttern das Speaker-System über LAN, WLAN oder loggen – falls es der Router zulässt – das MS 7000 über WPS (für »Wi-Fi Protected Setup«) verschlüsselt in ihren Rechner ein. Wird der entsprechende Knopf auf der Rückseite der Consolette gedrückt, darf sie nach eingehender Legitimation dem Netzwerk beitreten.