Die erstklassige symmetrische Kabelzuführung hat sich bereits beim Hope VI bewährt, weshalb sie auch hier wieder zum Einsatz kommt. Die 3,5-Millimeter-Klinkenstecker-Gehäuse bestehen aus Aluminium, lediglich der Bajonett-Verriegelungsmechanismus für die Hörer-Kapseleinmündung musste einem ABS-Terpolymer weichen. Auch hier ist die Konnektivität zu hundert Prozent gewährleistet. Zusätzlich bietet der Hersteller für die Heimanwendung auch Zuleitungen in einer praxisgerechten Länge von drei Metern und einen 6,3-Millimeter-Klinkenanschluss an.

Volldampf voraus

Aus klanglichen Gründen verwendete ich als Zuspieler für meine Hörtests wieder die äußerst verlässlichen Kopfhörerverstärker Lehmann Linear SE und Bryston BHA-1. Zum Auftakt legten The Great Crusades mit ihrem Album »Thieves Of Chicago« (BlueRose BLUCD0628) los und gaben gleich eine anständige Portion »Halligalli« auf die Ohren: Mit dem Stück »This City Is A Shambles Tonight« ließen es die vier Protagonisten so richtig krachen. Dieser Rock'n'Roll bekommt durch den Hope IV Format. Mit dem Drive von zwei Elektro-Klampfen tischt das Quartett dem Hörer ein klasse Gitarren-Duell auf. Mal geben monotone Klaviertastenanschläge das Tempo vor, mal sind die Taktstockimpulse und die fordernd reibeisenartigen Vocals ein auffallend treibendes Element. Doch die Crew aus Chicago beherrscht auch die leise und differenzierte Tonart. Mariachi-Trompeten und Tex-Mex-Klänge mit Akustiksaiten-Zupfern gehören zum Grundkonzept der Männer aus der Illinois-Metropole.

Vor allem akustische Gitarren-Akkorde gewinnen – wie unterm Mikroskop sichtbar gemacht – über den Pandora an Relevanz, die erreichen jedoch nicht ganz die Gesamthomogenität von Nummer Sechs. Das Wiedergabe-Spektrum in den Mittel- und Hochtonlagen kommt dennoch auch über den kleinen Bruder ganz ausgezeichnet zur Geltung. Jedes behände Gleiten über die Griffbunde und jede Wischnuance über die Saiten-Wickeldrähte provoziert Gänsehauterlebnisse.