Bei der ohrenumschließenden Abhöreinheit macht sich als Erstes das gegenüber dem bereits getesteten Modell Nummer VI um 70 Gramm reduzierte Gesamtgewicht bemerkbar – der kleine Bruder bringt lediglich 410 Gramm auf die Waage. Das Gehäuse besteht aus einem innovativen Material namens »ABS«, das aber natürlich nichts mit der Automobil-Industrie zu tun hat; hier handelt es sich um den synthetischen Kunststoff Acrynil-Butadien-Styren, der sich durch gute akustische Isolationseigenschaften nach außen hin und eine enorme Robustheit auszeichnen soll. Der Bügel des Hope No. IV besteht aus einem nicht kristallinen Thermoplast-Kunststoff.
Äußerlich ist der Hope schlicht matt-schwarz gehalten, das Design wird lediglich von einem silberfarbenen Streifen in Höhe der Ohrpolster und einem bequem federnden Bügel unterbrochen. Ein etwaiger Polstertausch geht einfach vonstatten: Da eine nach innen gekrempelte verstärkte Falte das Kunstleder am Kapselgehäuse verlässlich fixiert, lässt sich die Fütterung durch eine Dehnungsbewegung von der Innenseite nach außen hin schnell demontieren. Beim erneuten »Zusammenbau« nutzt man eine 4,5-Millimeter-Falz an der Gehäuseunterseite. Dort »fädelt« man die Wulst durch eine Drehbewegung so ein, dass sie nach einer 360°-Rotation wieder perfekten Halt an der Hörerschale hat.
Die komfortabel aufliegende Polsterung ist höher ausgeführt, als dies beim Pandora Hope VI der Fall ist. Im Inneren verrichten des No. IV verrichtet je ein Zweiwege-Treiber ihre Arbeit. Sie sind i-fidelity.net bereits vom Referenz-Modell Final Hope Pandora VI in der Fünfzig-Millimeter-Ausführung bekannt.