Der passive rechte Standlautsprecher wird über ein normales Lautsprecherkabel mit seinem linken, als »Master« wirkenden Pendant verbunden. Auf dessen Rückseite hat Dali den Stereo-Verstärker untergebracht. Drei unterschiedliche Eingänge warten dort auf entsprechende Zuspieler: Analog (3,5-Millimeter-Stereo), Digital (Optical/TosLink) und Bluetooth gemäß dem klanglich optimierten aptX-Verfahren. Zusätzlich kann ein handelsüblicher Subwoofer via Sub-Out-Buchse hinzugeschaltet werden, der ab 80 Hertz basswärts ins Geschehen eingreift – das sollte reichen, um auch richtig große Räume kraftvoll zu beschallen.

Fernseher-Versorger

Zum notwendigen Einspielen dienten die Zensor 5 AX erst zwei Wochen lang als Ton-Lieferant für den heimischen Flachbildschirm. Dabei konnten sie durch sehr gute, weil präzise auflösende Sprachverständlichkeit gefallen, aber auch kraftvoll zulangen, wenn bei einem Action-B-Movie wie der »Godzilla«-Neuverfilmung beherzt im Bassbereich zugelangt wurde.

Was eigentlich nur dem Kennenlernen dienen sollte, ist anderseits ein realistisches Szenario für die Alltagsintegration der dänischen Aktiv-Boxen: Ton von TV und Blu-ray-Player (via HDMI eingebunden) gehen in den Digital-Eingang des linken Dali-Lautsprechers, während ein Streaming-Gerät oder MP3-Spieler den Analog-In bespielt.

Als ausnehmend praktisch erweist sich die Bluetooth-Funktionalität. Dadurch können vielfältige Anwendungen von besserem Sound profitieren: Audio-Dateien oder Streaming-Dienste wie Spotify laufen kabellos vom Smartphone genau wie der synchrone Ton eines YouTube-Clips via Tablet. Alles dank aptX-Technik auf der höchsten Qualitätsstufe. CD-Niveau kann via Bluetooth zwar nicht erreicht werden, aber da die angesprochenen Quellen fast durchweg datenkomprimiertes Audio versenden, ist die drahtlose Sound-Qualität genau so optimal wie sie sein muss.