Bleibt noch der Beiname »Free« in der Boxen-Bezeichnung. Die ist absolut sinnbildlich, denn Besitzer des Kubik dürfen bei der Wiedergabe ihrer Musik vielfältige Freiheiten genießen. Ob Tablet-PC oder Smartphone, Fernseher, CD- oder DVD-Player, Abspielgerät mit USB-Buchse, Mac oder Windows-Rechner, kabelgebunden oder per Bluetooth – die neue Dali-Box ist vollkommen flexibel und hat sich befreit vom herkömmlichen audiophilen Denken, dass Musik immer per Strippe übertragen werden muss. Die Moderne hat alle Ketten gesprengt. Auch dafür steht und bürgt der Name Kubik Free.

Richtiges Verständnis des Designs

Pompös, schillernd und sich durch ein gewagtes Äußeres in den Vordergrund drängend? Weit gefehlt! Die Dali-Box verkörpert eine gelungene Mischung aus Understatement und stylischem Purismus. Sie hat es gar nicht nötig, sich krampfhaft in den Mittelpunkt zu spielen. Denn man sieht sie auch so. Ihre Formensprache ist einfach und markant, ohne unnötigen Schnickschnack und überflüssige Effekthascherei, kubistisch eben.

Unter seinem Gewand beherbergt der dänische Klangmeister ein Zweiwege-System mit Fünf-Zoll-Mittel- und Tieftontreiber und einer 25 Millimeter großen Gewebekalotte. Für die notwendige Power, davon gehen wir schon mal aus, sorgt ein 100 Watt starker Digitalverstärker mit vier Endstufen und aktiver Frequenzweiche. Je nach Platzbedarf, Einsatzzweck und akustischen Ansprüchen kann der Kubik einzeln (769 Euro) im Mono- oder mit einem zweiten Lautsprecher, dem 349 Euro teuren Kubik Xtra, im Stereo-Betrieb genutzt werden. Das passive Pendant ist als solches nicht zu erkennen, Abmessungen und Gehäuseausführung sind absolut identisch, allerdings bringt es etwas weniger Gewicht auf die Waage. Im Kubik Free sind beide Stereokanäle integriert. Zum Aufrüsten in ein Stereosystem wird der Xtra lediglich mit einem sechsadrigen Verbindungskabel angedockt, das zum Lieferumfang gehört. Weiteres optionales Zubehör ist ein Subwoofer, den Dali für größere Räume empfiehlt.