Noch simpler, was kaum vorstellbar ist, ist die Einbindung des Mobilgeräts über NFC (Near Field Communication). Jetzt muss das Smartphone lediglich auf den mittigen Sensor auf dem Lautsprecher gelegt werden. Stimmen Sie der automatisch gestellten Kopplungsanfrage zu, fertig! Denken Sie bei diesem Vorgehen aber daran, NFC in Ihrem Mobilgerät zu aktivieren. Maximal können zwei Geräte gleichzeitig per Bluetooh verbunden werden.
Der in der Musicbox integrierte Lithium-Ionen-Akku liefert bis zu 18 Stunden Energie – das reicht auch für Partys bis weit nach Mitternacht. Drei Anzeigemodi per LED signalisieren, ob der Akku noch voll ist (90 bis 100 Prozent), schon ein bisschen Arbeit hinter sich hat (20 bis 90 Prozent) oder bald an die Tankstelle muss (weniger als 20 Prozent). Das ist wichtig, damit das kabellose Musikvergnügen nicht ein unerwartetes und nicht einkalkuliertes Ende nimmt. Etwa drei Stunden muss man einplanen, damit der Akku wieder vollständig aufgeladen ist.
Mag einem diese Zeit der Stille lang vorkommen, so vergehen 180 Minuten wie im Flug, wenn die Musicbox S aufspielt. Kräftig, erwachsen und souverän – diese drei Adjektive, die man normalerweise nur von einem Soundsystem mit deutlich größeren Dimensionen erwarten würde – charakterisieren den Canton-Schallwandler sehr treffend. Man hört die Masse der Box, und das verwindungssteife Aluminium-Gehäuse, das den Lautsprecher satt auf dem Tisch liegen lässt und jegliche Vibrationen und Anfälle von Nervosität im Keim erstickt, überzeugt auf ganzer Linie. Überraschend ausgeprägt ertönt das Bassfundament, das tiefe Töne als solche erlebbar macht. Die Musicbox fiept nicht, sie kann durchaus auch poltern und grollen – und das bei einer Grundfläche von lediglich 24,5 mal 5,5 Zentimetern. Stimmen gibt die Box klar und sehr gut verständlich wieder. Nicht nur bei musikalischen Darbietungen, sondern auch bei Hörbüchern, Nachrichten oder einem Podcast. Die Fülle der Genres und audiophilen Möglichkeiten ist im Internet-Zeitalter schließlich riesig.