Die Regelung des Pegels kann dann zweigleisig erfolgen, sowohl am Gerät als auch an der Quelle. Das ist zum Beispiel dann klasse, wenn man in der Badewanne liegt, gerne lauter oder leiser hören möchte und sich das Smartphone im Nebenraum befindet. Apropos Badewanne: Die Schönheit des SoundLink sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass er hart im Nehmen ist. Gegen das Eindringen von Sand beispielsweise ist er hervorragend geschützt. Gegen einen musikbegleiteten Ausflug ans Meer spricht also nichts. Dabei kann man sich mit dem iPhone/iPad rund zehn Meter von dem Bose entfernen, ohne dass Signalstörungen die Folge sind. Wer den Abstand weiter vergrößert, sorgt für teilweisen oder vollständigen Tonausfall.
All der Komfort, die leichte Bedienbarkeit und die robuste Hülle nützen allerdings nichts, wenn das klangliche Resultat nicht stimmt. Beruhigt nehmen wir daher zur Kenntnis, dass die einhellige Redaktionsmeinung zusammengefasst lautete: »Das ist weitaus mehr, als ich anhand der Größe vermutet hätte.« Schon im Bereich normaler Wiedergabepegel ist der SoundLink in der Lage, einen Raum ausreichend mit Klang zu versorgen. Verblüffend ist dabei das Tieftonfundament, das aufgrund der physischen Größe des Geräts eigentlich nicht möglich sein sollte.
Hinzu kommt der typische Charme von Breitbändern, die das musikalische Geschehen geschlossen abbilden. Bei sehr hohen Pegeln wird das Ganze zwar in zunehmendem Maße anstrengend, aber dafür ist der SoundLink auch nicht gebaut. Vielmehr dient er als Alternative zu einem gut klingenden Kopfhörer. Musik lässt sich auf diese Weise leichter teilen und zwar an jedem beliebigen Ort.