Typisch für HMS ist die clevere Lösung: Um die Gebirgslandschaft abzuflachen, kann man zwei Dinge unternehmen. Einmal kann man natürlich durch größere Federkraft dafür sorgen, dass der Kontaktdruck höher wird. Zum Zweiten kann man mit einem verformbaren Material arbeiten. Was denken Sie, wofür hat sich Strassner entschieden?
Ganz klar für beides! Die HMS-Schukodose ist mit doppelter Federung versehen und sorgt so für höchsten Kontaktdruck – ihr ohmscher Widerstand liegt bei stabilen 1,7 mΩ. Beim passenden Gegenstück, dem HMS-Schukostecker, sind die Kontakte weichverkupfert. Darüber liegt aus Gründen des Korrosionsschutzes eine wirklich nur hauchdünne Goldschicht. Daraus resultiert ein ideales Gespann, das dann einen ohmschen Widerstand von nur 0,2 mΩ aufweist.
Die Theorie ist schön und gut, aber was passiert tatsächlich in der Praxis? Für den Test setzen wir ein einwandfrei spielendes System ein. Hier dürfen wirklich keine Fehler enthalten sein, weil es sonst zu nicht nachvollziehbaren Kompensations- oder Verstärkungseffekten kommen kann. Für den Test sind die HMS-Schukodose und eine Standardausführung parallel montiert, so dass einfaches Umstecken möglich ist. Für größtmögliche Objektivität zapfen beide ihren Saft aus derselben Brennstelle.
Los geht´s mit »What´s Coming« von Schiller. Ein Titel, der sehr ruhig mit elektronischen Klangflächen beginnt, die es in sich haben. Mit der normalen Wanddose »klingelt« das Keyboard, eigentlich kann man im direkten Vergleich sogar behaupten, dass es richtiggehend zerrt. Mit der HMS-Wanddose ist dieser schlimme Effekt eliminiert! Nach mehrfachem Hin- und Herstecken fragt mich ein der Testprozedur beiwohnender Redakteur: »Okay, raus mit der Sprache, was hast Du noch gemacht?«. Die Antwort »Nichts« akzeptiert er nicht. Also muss er selber ran.
Er rückt mit »Fragile« an, dem Klassiker von Sting. Das Erstaunen ist groß, denn mit der HMS-Dose an erster Stelle klingt die Gitarre präziser und wird in einem größeren Raum abgebildet. Statt des unkontrollierten Bass-Blubberns der Plastikdose setzt die HMS Maßstäbe an Druck, Tiefe und Exaktheit. Auch der von Sting selber eingesungene Chor während des Refrains wird viel differenzierter dargestellt, wenn die Anlage zentral von der optimierten Wanddose versorgt wird.
Am eindrucksvollsten wird der Vergleich mit »Let It Rain« von Patricia Barber. Wird die Anlage von der Standarddose mit Strom versorgt, tönt es wie durch eine Milchglasscheibe. Man ahnt Details, meint Teile des Nachhalls zu hören, und bitte – was macht der Drummer da mit den Becken? Es ist alles im Nebel versumpft. Dann der Wechsel auf die HMS-Dose: Die intime Atmosphäre ist unverschleiert und ohne Mühe vernehmbar.
Das sanfte Spiel auf den Becken ist präzise, die Stimme von Barber hört sich nicht mehr ver-, sondern ausgeschlafen an. Auch der Tiefton profitiert überproportional. Jetzt erkennt jeder, was da auf dem Bass so dezent gespielt wird. Schlussendlich tauschten wir die gesamte Kette aus und kamen nach Absolvierung des identischen Testparcours zu den gleichen Ergebnissen. Diese HMS-Wandsteckdose ist ein absolutes Muss für hochwertige Musikwiedergabe!