Die mechanische Seite ist bei der Silenzio Base allerdings nur die halbe Miete, denn wie immer geht es Hans Strassner auch in diesem Fall um die Entstörung der HiFi-Anlage. Übereinander stehende und mittels Kabel verbundene Komponenten bilden, so der HMS-Chef, letztlich einen Plattenkondensator, der über die als Spulen wirkenden Kabel einen Schwingkreis erzeugen kann. Dieser Effekt nimmt zu, wenn die Kabel gut geschirmt sind und die Geräte in metallarmen Umgebungen stehen. Laut Strassner schwingt dieser selbst erzeugte Elektro-Smog auch in den hörbaren Bereich eines arbeitenden Verstärkers hinein und kann hier – je nach Anlagenkonfiguration – zu einem grellen oder kristallinen Klangbild führen.

Hier greift HMS ein, indem in der Silenzio Base auch eine elektromagnetische Schirmung eingesetzt wird: Eine geerdete Kupferplatte dämpft elektrische Felder, während magnetisches Ungemach von einer Mu-Metall-Platte bekämpft wird. Eine anscheinend gründliche und nicht eben preisgünstige Lösung, die den Preis der Basis freundlicher erscheinen lässt. So wird den elektromagnetischen Feldern zwischen den Geräten gleichsam ein Riegel vorgeschoben.

Sie kennen es aus eigener Erfahrung

Beim Thema Aufstellung ist es mit einem simplen Vergleich nicht getan. Stattdessen muss für jede Anlagenkonfiguration neu ermittelt werden, was denn gerade passt. Also habe ich nicht nur bei mir zu Hause experimentiert, sondern die Silenzio Base unter den Arm geklemmt und einige HiFi-begeisterte Freunde besucht, um mir auch an deren teilweise sehr unterschiedlich aufgebauten Anlagen ein Bild machen zu können. Und wie das so ist, wenn man viele Daten gesammelt hat: Es lassen sich Tendenzen erkennen. Genau diese will ich Ihnen schildern, anstatt Sie mit zahllosen Beschreibungen einzelner Konstellationen zu langweilen. Ein paar Beispiele werde ich natürlich ausführen, um pars pro toto zu erklären, wohin die Reise geht.