Das Display zeigt die Lautstärke an und bei Änderung den Namen des gewählten Eingangs. Anschließend leuchtet nur noch eine dezente grüne LED.

Viele von uns treibt die stete Suche nach der Eierlegenden Wollmilchsau um. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst viel für sein Geld zu bekommen, sondern auch darum, eine Sache zu besitzen, mit der man viele Dinge machen kann. Ein Beispiel: Sie wollen eine neue Jacke kaufen. Die wollen Sie gerne auf Wanderungen tragen, aber auch für einen Theaterbesuch soll das gute Stück passen. Modeverkäufer erleiden in regelmäßigen Abständen einen Handlungskurzschluss, wenn die Frage nach der Funktion des Kleidungsstücks von Kunden mit den Wunsch-Eigenschaften »schick, bequem und praktisch« beantwortet wird. Denn dabei gibt es fast immer mindestens ein Ausschlusskriterium. Äußert man diese Wunschliste allerdings in Bezug auf Lautsprecher, dann sind wir heute so nah an der Erfüllung wie nie zuvor.

Ein passendes Beispiel ist die Lautsprecher-Serie Smart von Canton. Beginnend mit der Smart Soundbox 3 zum Stückpreis von 349 Euro und endend bei der Smart Reference 5K, die mit 8.200 Euro zu Buche schlägt, ergibt sich eine enorme Bandbreite für die Beschallung unterschiedlich großer oder auch mehrerer Räume in Stereo sowie variantenreichen Mehrkanal-Lösungen. Auch den unterschiedlichen klanglichen Ansprüchen kann der Hersteller mit Sitz im hessischen Taunus mit dieser Serie gerecht werden. Nachdem i-fidelity.net bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Modell Vento 3 gemacht hat, geht es nun um den wahlweise in Hochglanz Weiß oder Schwarz erhältlichen Standlautsprecher Vento 9. Für den Betrieb akzeptieren diese aktiven Schallwandler analoge, digitale und drahtlose Zuspieler, sodass sich bereits mit einem  Smartphone oder Tablet Musik über Bluetooth 3.0 abspielen lässt.

Neben zwei physischen Digitaleingängen (koaxial/optisch) gibt es auch noch einen USB-Eingang. Wer einen Vorverstärker besitzt, kann das Signal auch analog per Cinch- oder XLR-Verbindung an die Vento 9 senden. Die Betriebsmöglichkeiten sind folglich sehr vielfältig. Untereinander können die beiden Lautsprecher zudem nach dem Master-Slave-Prinzip drahtlos kommunizieren, die Auflösung beträgt bei diesem Transport 24 Bit/96 Kilohertz. Beim Anschluss analoger XLR-Kabel sind allerdings beide Lautsprecher direkt anzuschließen, was für maximale Klangqualität sorgen soll. Für die Cinchverbindung ist das auch eine Option, dann muss allerdings der »Analog Stereo Mode« in den Systemeinstellungen geändert werden. Diese Menüstruktur, das darf man mit Fug und Recht sagen, hat es in Bezug auf ihren Umfang sich. Neben den technischen können hier nämlich auch klangliche und dem Komfort dienende Einstellungen erledigt werden. Mit ein bisschen Übung kommt man mit diesem Menü problemlos klar, da es sehr übersichtlich strukturiert ist. Über die mitgelieferte Fernbedienung kann man sich mit Hilfe der gut ablesbaren blauen Anzeigen durch die Systemeinstellungen arbeiten. 

Clevere Aufrüstung: Wer auf dem Anschlussfeld der Vento 9 HDMI-Eingänge vermisst, bekommt gleich drei davon mit dem Canton Smart Connect 5.1. Dieser Vorverstärker kann über Google Home konfiguriert werden und erlaubt die Einbindung von bis zu acht Wireless-Geräten. Zudem ist der Streaming-Dienst Spotify Connect integriert. Dank seiner On-Screen-Funktion sind die Einstellungen auch auf dem Bildschirm des angeschlossenen TVs zu sehen.