Sei vorsichtig, hat er gesagt. Geh' nicht gleich aufs Ganze, hat er gesagt. Dann folgte noch der Hinweis, dass ich keine Vorstellung von dem habe, was gleich passieren wird. Dann drückte er mir den Autoschlüssel in die Hand. Dieser Volkswagen Golf sah genauso aus wie das Modell, das ich fuhr. Gut, der dunkelfarbene Lack sah eleganter aus und dieses Auto besaß in der Typenbezeichnung drei Buchstaben mehr: GTI. Das tiefer gelegte Chassis, die geänderte Fahrwerksabstimmung und natürlich der leistungsstärkere Motor veränderten die Performance des Autos ganz wesentlich. Eine Faszination, die einen entweder niemals mehr loslässt, oder einfach nur ein kurzes Kapitel, von dem man weiß, dass es keine Notwendigkeit für das eigene Lebensglück bedeutet.

Was dem einen sein Fahr- ist dem anderen sein Hörerlebnis. Wer hier nach sorgfältiger Bedarfsermittlung am Ende zu einem Lautsprecher wie der Bowers & Wilkins 702 S3 kommt, hat hohe klangliche Ansprüche und besitzt ein gutes Auge. Die Grundarchitektur des Schallwandlers ist allerdings so gut, dass man sie technisch mit gezielten Änderungen zu noch mehr klanglicher Performance aufrüsten kann. Dafür benötigt man entsprechendes Wissen, geeignete Materialien und den unbedingten Willen, herauszuholen, was herauszuholen ist. Gelingt diese Aufgabe, bekommt ein Bowers & Wilkins-Lautsprecher den namentlichen Zusatz »Signature«. Inflationär gehen die Engländer mit diesem Gütesiegel nicht um, denn seit der Unternehmensgründung 1966 haben gerademal acht Serien das »Signature«-Privileg bekommen.

Die 35 Kilogramm wiegende 702 S3 Signature gibt es in zwei eleganten Oberflächen: »Datuk Gloss« ist ein dunkles Holzfurnier, die Ausführung »Mitternachtsblau metallic« kennen wir schon von der Nautilus und den 800er-Signature-Modellen. Hinzu kommt, dass die Chassis von einem dünnen Goldrand umgeben sind. Schließlich gibt es gegenüber der normalen Ausführung noch ein Logo auf der Rückseite und ein neues Bi-Wiring-Terminal mit hochwertigen Kupferkontakten. Ästhetisch hebt sich die schlanke Silhouette der mit vier Chassis bestückten Schallwand vom Gros der Standlautsprecher positiv ab. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den in einem eigenen Gehäuse arbeitenden Hochtöner mit Carbonmembran, der auf dem Korpus sitzt. Das dem Schutz und der Dispersion dienende Gitter, welches vor der Kalotte angebracht wird, ist direkt abgeleitet von den 800er-Signature-Modellen.