Mit der amtlichen Alufrontplatte und den LEDs, die den Betriebszustand vermelden, sieht der PF-2 von vorne aus wie eine Phonovorstufe. Nur die sechs Steckdosen, die auf der Oberseite eingelassen sind, lassen den Einsatzzweck des PF-2 erkennen. Der schöne Rücken des Powerfilters zieren eine Kaltgerätebuchse, der Netzschalter und Reset-Knopf.

Jedes Puzzle-Stück ist optimiert

Von den sechs Steckdosen versorgen zwei Exemplare digitale Quellen, welche zusammen 300 Watt konsumieren dürfen. Hier ist die Filterung im Inneren genau auf die speziellen Probleme, die Digitalgeräte verursachen können, abgestimmt: Vor allem günstige Digital-Komponenten produzieren beim Abspielvorgang gerne digitale Artefakte, welche sie über das Netzkabel ableiten, und damit fungieren sie selbst als Netzverschmutzer. Der PF-2 verhindert dieses Verhalten sehr wirkungsvoll, indem er  das Digitalgerät gegen Schmutz aus dem Netz abschirmt und gleichzeitig den gegenläufigen Verschmutzungsweg versperrt.

Die vier restlichen Steckdosen sind für analoge Quellen sowie für Verstärker vorgesehen und dürfen mit insgesamt 1.900 Watt belastet werden. Die Filterung dieser Steckdosen kann weniger rigoros ausfallen, da sie nur die Netzverschmutzungen von den Geräten fernhalten müssen. Dadurch wird sichergestellt, dass vor allem den Verstärkern keine Dynamikbremse vorgeschaltet wird.