Die Signalversorgung des MiniVee X kann symmetrisch und per RCA erfolgen. Neben kanalgetrennten Ein- gibt es auch die passenden Ausgänge, über die das Signal in Richtung Vor- oder Vollverstärker weitergeleitet wird, bei Bedarf auch um den vom Subwoofer übernommenen Frequenzbereich befreit. Dafür sorgt ein in der App einstellbarer Hochpassfilter. Ebenfalls möglich ist die Anlieferung des Signals per Lautsprecherkabel. Die entsprechenden Buchsen akzeptieren sogar Bananenstecker. Damit sind für unterschiedliche Anwendungs- und Einsatzzwecke alle Verbindungsoptionen vorhanden.

Die beiden für einen Subwoofer entscheidenden Punkten sind der Pegel und die Einstellung, bis zu welcher Frequenz er übertragen soll. Für Letzteres gelten 80 Hertz als geeigneter Ausgangspunkt, um sich dann in Fünf-Hertz-Schritten nach unten oder oben zu tasten, wobei man wissen muss, dass unser Ortungssinn ab 80 Hertz die Schallherkunft erfassen kann. Darunter ist dies kaum möglich, was eine gewisse Freiheit bei der Platzierung erlaubt. Sowohl Übergangsfrequenz als auch Pegel zeigt der Velodyne in einem kleinen Display an. Die Phase des Signals kann um 180 Grad gedreht werden, um es damit gegebenenfalls an die Hauptlautsprecher anzupassen.

MiniVee X übernimmt die Arbeit

Ein Schieberegler entscheidet über die Aktivierung, die neben Dauerbetrieb auch ein automatisches Einschalten per Signal oder über eine Triggerspannung zulässt, welche häufig von AV-Prozessoren zur Verfügung gestellt wird. Ein USB-Ausgang stellt 5 Volt Spannung bereit, um den Empfänger bei einer per Wi-Connect II hergestellten Drahtlosverbindung mit Strom zu versorgen. Und als wäre das nicht alles schon mehr als genug, gibt es auch noch einen 3,5-Millimeter-Eingang, an den das mitgelieferte Mikrophon per Kabel angeschlossen wird, um die Einmessung auf den Raum durchzuführen. Diese »Auto EQ«-Funktion kann übrigens am Bass selbst oder über die App gestartet werden.

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