Die Kalotte ist mit 22 Millimetern Durchmesser ein eher kleines und damit schnelles Exemplar. Als Membranmaterial kommt Titan zum Einsatz.

Mit Blick auf unterschiedliche Einrichtungsstile erweisen sich die Esprit-Modelle ebenfalls als ganz unkompliziert: Neben klassischem Nussbaum-Furnier, das gegenwärtig eine Renaissance erfährt, sind gegen einen Aufpreis von 140 Euro pro Paar moderne Hochglanz-Ausführungen in Weiß und Schwarz erhältlich. Ganz im Sinne einer zeitgemäßen Optik sind die Chassis mit Hilfe innenliegender Schrauben fixiert, das nach alter Schule rechteckig geformte Gehäuse der Comete Ez wird aus hochdichten Faserplatten in Wandstärken von bis 21 Millimetern hergestellt. Um die Konstruktion weiter zu versteifen und so möglichst resistent gegenüber von den Treibern ausgehenden Schwingungen zu machen, befinden sich an kritischen Stellen im Inneren des Korpus Stabilisierungen. Einen Gutteil des Innenvolumens beansprucht allerdings ein Bassreflex-Kanal, der über zwei frontseitige, unterhalb des Tiefmitteltöners positionierte Austrittsöffnungen ventiliert und der Comete Ez nicht nur in tiefen Registern auf die Sprünge hilft: Er mindert auch Kompressionseffekte und trägt zu ihrem hohen Wirkungsgrad bei.

Die Zweiwege-Frequenzweiche wurde bewusst so einfach wie möglich gestaltet, um den Signalweg kurz zu halten. Ihre Bauteile, zu denen 1-Millimeter-Kupferspulen und Metall-Kondenstoren zählen, sind mit einem hauseigenen Kabel verdrahtet, das aus sauerstofffreien Kupferlitzen hergestellt wird. Für den Hochtonbereich ist ein eigens für die Esprit-Serie entwickeltes Chassis zuständig, dessen prinzipieller Aufbau bereits zuvor ein Kennzeichen von Triangle-Lautsprechern war: Der Treiber mit der internen Bezeichnung »T2500B« arbeitet in einer Druckkammer, deren Vorderseite in einem Aluminium-Horntrichter mündet. Selbiger erhöht den Wirkungsgrad der nur 22 Millimeter durchmessenden Kalotte, die aus Titan gefertigt wird und daher sehr verwindungssteif ist.

Der Tiefmitteltöner hat einen Durchmesser von 165 Millimetern und wurde ebenfalls für die Serie weiterentwickelt; seine weiß gefärbte, in einer weichen Rundsicke aufgehängte Membran und die Staubschutzkappe werden aus Zellulosebrei hergestellt. Während diesem Naturmaterial gern eine für den Einsatz in Mitteltönern ideale Klangcharakteristik attestiert wird, geben ihm die Verantwortlichen bei Triangle wegen seines geringen Gewichts gegenüber dem für die Tieftöner der Standmodelle verwendeten glasfaserverstärkten Kunststoff den Vorzug. Das Anschlussfeld der Comete Ez ist für Single-Wiring ausgelegt; die selbst entwickelten, in makellos gebürstetem Aluminium ausgeführten Lautsprecheranschlüsse sind äußerst solide und sehen beileibe nicht nach einem Lautsprecher dieser Preisklasse aus.

Holographisch wirkende Kontur

Ob sich die Comete Ez akustisch ähnlich eindrucksvoll profilieren kann, will ich zunächst mit »Moonglow« aus dem ausgezeichnet produzierten Albums »Turn Up The Quiet« erkunden. Die Comete Ez lässt bei diesem Titel schon aufhorchen, bevor Diana Krall ihren Gesang anstimmt: Sie zeichnet eine sehr weitläufig ausgedehnte, hervorragend durchhörbare Bühne, auf der die Instrumente mit gebührendem Abstand zueinander platziert sind. Und dann setzt Diana Krall ein, gut zwei Schritte vor der Band stehend und mit fast holographisch wirkender Kontur abgebildet – da fügt sich unweigerlich die zur Stimme gehörende Gestalt im Kopf zusammen.

»Mich erstaunt mittlerweile, was der ein oder andere Lautsprecher kosten soll. Unerschwinglichkeit ist eine Hürde, die keiner übersrpringt. Wir haben mit Triangle einen Hersteller im Vertrieb, der insbesondere mit der Esprit-EZ-Serie untermauert, welche Leistung an einem definierten Preispunkt möglich ist. Das ist eine vertrauensbildende Maßnahme, die ganz nach meinem Geschmack ist«, sagt Jürgen Reichmann, der in Deutschland für den Vertrieb zuständig ist.