Ebenfalls neu im Oehlbach-Sortiment ist die aktive Flachantenne Digital Flat 2.5 für digitales Antennenfernsehen DVB-T. Sie eignet sich bereits für das künftige hochauflösende DVB-T2. Obwohl man es sich als Laie nicht auf Anhieb vorstellen kann, empfängt auch die flunderflache Digital Flat 360° omnidirektional. Sie kann also bedenkenlos mit dem beiliegenden Standfuß einmal positioniert werden und dann so bleiben. Weil sie so schön flach ist, lässt sie sich leicht hinter dem TV-Gerät, einem Schrank oder Vorhang verstecken, das ist praktisch. Nur genau senkrecht muss sie stehen. Die Freiheit das Platzierung vergrößert sich noch dadurch, dass der Verstärker in einer Blackbox inmitten der Zuleitung steckt.
Die beste Ton- und vor allem Bildqualität erhält man beim Satelliten-Direktempfang. Hier speisen die Sender ihren Content direkt ein und man erhält ihn vom Himmel mit maximaler Datenrate für beste Qualität. Das gilt übrigens nicht nur fürs Fernsehen, auch die beispielsweise auf Astra 19,2° gesendeten Radiostationen klingen am besten von allen Empfangswegen. Außerdem kommen von Astra hunderte von Sendern aus ganz Mitteleuropa und auch lokale Stationen, die sonst außerhalb des Empfangsbereichs lägen, ins Haus. Das Dumme am Satelliten-Direktempfang sind die vergleichsweise winzigen Energien, mit denen das Signal aus dem rund 36.000 Kilometer entfernten geostationären Orbit Ihre Antenne erreicht. Im Vergleich dazu liefert ein Moving-Coil-Tonabnehmer Starkstrom. Das größte Augenmerk liegt bei der Übertragung von einmal eingefangenen Satellitendaten auf deren unversehrte Ankunft beim Receiver und entsprechend maximaler Abschirmung gegenüber irdischen Einflüssen von Handy-Signalen bis zu Nachbars Bohrmaschine. Das »Schirmungsmaß« beschreibt grob umrissen, wie stark äußere elektromagnetische Einflüsse gegenüber dem signaltragenden Innenleiter ausgebremst werden. Für Satellitenempfang sollte man nichts unter 100 Dezibel verwenden, wirklich gute Standardkabel hüten Ihre Daten mittels dreifacher Schirmung mit 120 dB.
Oehlbach treibt die Stördämpfung mit einem Schirmungsmaß von 125 Dezibel beim XXL Transmission Ultra S auf die Spitze. Das Kabel ist vierfach mittels zwei Folien plus zwei Drahtgeflechten geschirmt. Fast einzigartig ist die zugehörende Stecker-Konstruktion, die selbst und auch an den Verbindungsstellen das extrem hohe Schirmungsmaß bis in die sprichwörtliche Spitze zu halten vermag. Auch das eigentliche Signal reist komfortabel auf einem Innenleiter aus hochreinem, sauerstofffreien HPOCC-Kupfer. Der Ganzmetallstecker besitzt ein sehr eng toleriertes Gewinde zur Fixierung auf den F-Buchsen. Nur wenn die Tester den Stecker exakt gerade auf die Buchse setzten, griffen die Wendel ineinander und die Schraube der Schirmung ließ sich satt gleitend zudrehen. Da das XXL Transmission Ultra S für den Innenbereich entwickelt wurde, spendierten ihm die Entwickler ein schmuckes Textilmäntelchen. Darauf wiederum setzten sie an beiden Enden der Leitung je einen Ferrit-Ring zur zusätzlichen Hochfrequenz-Dämpfung. Das Testkabel mit 3,2 Metern Länge lieferte erwartungsgemäß ein stabiles Signal ohne Auffälligkeiten. Dieses Kabel ist ohne das »S« auch mit DIN-Steckern für Kabelkunden und Nutzer von Gemeinschaftsanlagen erhältlich, beide Varianten liefert Oehlbach in Längen von 1,7 bis 10 Meter.