• Nubert nuVero 60
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  • Seite 7 Testergebnis

Einfach mal aus einer Laune heraus »gegen den Strom schwimmen« gilt nicht gerade als urschwäbische Eigenschaft. Das wird auch bei der nuVero 60 kaum die gewählte Strategie gewesen sein, sondern vielmehr das Ergebnis einer nüchternen Analyse heute üblicher Einsatzorte. Denn bei genauem Hinsehen ist eine übergroße Regalbox weniger wagemutig, als es den ersten Anschein erweckt. Adäquat platziert auf einem modernen Lowboard – der Möbelhändler spricht auch gern altdeutsch von der »Flachstrecke« – macht der fast 50 Zentimeter hohe Schallwandler absolut Sinn. Kleine Regal-Lautsprecher wirken verloren, Standboxen mag nicht jeder stellen – da punktet die nuVero 60 mit der idealen Größe für die perfekte Hörhöhe.

Aber die interessante Formatierung ist beileibe nicht der einzige Grund, sich mit der nuVero 60 zu beschäftigen. Schließlich nimmt sie in der Flotte einer erneuerten nuVero-Generation die komfortable mittlere Position ein, hat als einzige keinen direkten Vorgänger und verfügt bereits über viele Ingredienzien der größten Modelle dieser Serie.

Die nuVeros bilden die Top-Linie der Nubert-Welt und repräsentieren insofern das Maximum an akustischer Expertise, das zu noch bezahlbaren Konditionen von Schwäbisch Gmünd aus in die weite Welt versendet wird. Für die neuen Modelle der ursprünglich 2008 eingeführten nuVero-Reihe lautete daher die schwierige Aufgabe, nach Aussage von Nubert kaum noch sinnvoll zu verbessernde Spitzen-Lautsprecher adäquat weiterzuentwickeln. Zumindest solange der gesteckte Preisrahmen erhalten bleiben soll. Aber der Ehrgeiz war geweckt. Dafür kamen zuerst einmal völlig neue Hoch- und Mitteltöner zur Verwendung, und auch der bewährte Tieftöner erfuhr zumindest eine intensive Überarbeitung. Ein guter Startpunkt für die neue nuVero-Klasse.

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