Auf der übersichtlich gestalteten Frontpartie des CD-Players wird das Display von den wichtigsten Laufwerksfunktionstasten flankiert.

Anschlussseitig ist der Legend umfassend, aber nicht rekordverdächtig üppig ausgestattet: Neben einem konventionellen analogen Input bietet er dank integriertem Wandler zwei digitale Eingänge (1 x koaxial, 1 x optisch). Auch der aktuellen Wireless-Welt gegenüber gibt sich das Gerät aufgeschlossen, wie an der rückwärtig platzierten kurzen Antenne deutlich wird. So kann via Bluetooth ganz einfach die Musik direkt von einem Smartphone oder Tablet abgespielt werden. Damit nicht genug: Der Verstärker ist zudem WiFi-fähig und somit in der Lage, über das heimische Netzwerk vorliegende Musikdateien wiederzugeben, indem er ein eigenes WLAN für das Audio-Playback aufzieht. Bei einer Anwendung wie iTunes verhält sich diese als »EnshareAudio« titulierte Funktion wie ein Airplay-Empfänger und muss dementsprechend im Auswahlfeld der Applikation markiert werden. Fortan verstärkt der Legend die gesamte digitale Musik-Bibliothek von Computer, iPad oder iPhone kabellos und – bei entsprechender Güte der Datei – auch verlustfrei beziehungsweise unkomprimiert.

CD pur

Im Gegensatz zum vielfältig ausgestatteten McGee-Verstärker beschränkt sich der  CD-Player CD-M1 auf seine Kern-Anforderung: CDs abspielen. Jedoch durchaus mit gewissen Qualitätsambitionen. Beispielsweise haben die Entwickler dafür gesorgt, dass der eingebaute Ringkerntrafo Laufwerk und Wandler separat speist. Auch wurde dem McGee-Spieler ein lupenreines klassisches CD-Laufwerk von Sanyo spendiert, welches sehr schnellen Zugriff ermöglicht und zudem HD-CDs ausliest. Der interne Wandler PCM 1732 stammt von den renommierten Spezialisten Burr-Brown. Dessen Signale münden in solide gefertigten vergoldeten Cinch-Buchsen, die als doppeltes analoges Output-Paar vorhanden sind. Zudem finden wir zwei digitale Ausgänge (wieder 1 x optisch, 1 x koaxial), die sich natürlich für eine Verbindung zu den entsprechenden Eingängen des Legend-Amps anbieten.

Gesteuert werden sowohl der Verstärker als auch der CD-Spieler über eine ordentlich in der Hand liegende schmale Fernbedienung, die stabil aus gebürstetem Aluminium gefertigt ist und sicher so manchen Absturz vom Sofa übersteht. Die gängigen Möglichkeiten von Titel-Anwahl über Laufwerk-Steuerung bis Volumen-Regulierung sind allesamt vorhanden, nur eine praktische Mute-Taste sucht man leider vergebens. Erstaunlich, denn der Legend selbst bietet eine solche Funktion direkt auf der Frontpartie. Eben dort findet man auch einen dezidierten Taster, der die auffällige Beleuchtung der Glaselemente auf Wunsch in der Intensität etwas abmildert. Um das gefürchtete Einschaltknacken zu vermeiden und die Röhren schonend ins Spiel zu bringen, erfolgt die Inbetriebnahme des Hybrid-Verstärkers mit einer leichten Verzögerung, was durch Blinken der blauen LED im Lautstärkeregler signalisiert wird. Doch schon nach weniger als 15 Sekunden ist der Legend startklar.

Analoge und digitale Ausgänge sind am CD-Spieler CD-M1 jeweils doppelt vorhanden. Sogar die Netzphase »L« ist an der Kaltgerätebuchse markiert – vorbildlich.