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Natürlich gibt es Technik-Freaks und Perfektionisten, die sämtliche Parameter ihres TV-Bildes nach eigenen Wünschen konfigurieren und ganz genau wissen, worauf es beim Feintuning zu achten gilt. Doch die meisten Zuschauer wollen nur eines: nicht tüfteln, sondern fernsehen. Dicke Anleitungsbücher in acht verschiedenen Sprachen und Menüs und Untermenüs sind ihnen ein Graus. Deshalb hat der japanische Hersteller Toshiba den unsichtbaren Helfer »Autoview« in seinen Boliden 46SV685D integriert, der automatisch für bestmögliche Darstellungen auf dem 117 Zentimeter großen Display sorgen will.

Zum Einsatz kommt dabei ein Lichtsensor, der die Raumhelligkeit und deren Lichtcharakteristik, also die Farbtemperatur, ständig überwacht und die Bildinhalte auf dem Fernseher entsprechend anpasst. Dies gelingt einwandfrei. In dunkler Umgebung regelt die Technik die Hintergrundbeleuchtung herunter, in hellen Räumen passiert das Gegenteil. Das geschieht so dezent, dass der Zuschauer keine abrupten Übergänge oder harten Schnitte bemerkt. Die Panelhelligkeit und der Kontrast werden dabei vom System deaktiviert; unkundige Hände können so gar nicht ins Geschehen eingreifen und Verschlechterungen herbeiführen. Ein Weißabgleich wird permanent vom System in Eigenregie durchgeführt. »Autoview« macht die Zuschauer somit zu First-Class-Kunden, nur auf den heimischen Bordservice hat Toshiba keinen Einfluss.

Von Beginn an für alles offen

Äußerlich gibt sich der 46-Zöller unspektakulär. Das schwarze Gehäuse ist drehbar gelagert, seitlich befinden sich Tasten, um Lautstärke und Senderauswahl zu betätigen. Mit einer Gehäusetiefe von 9,4 Zentimetern gehört der LCD-Apparat nicht gerade zu den flachsten seiner Zunft.

Die Inbetriebnahme ist ein Kinderspiel: Sprache, Land und Standort auswählen (immer »Zu Hause« und nicht »Geschäft« nehmen, sonst wird’s zu bunt und knallig) und dann noch festlegen, ob die Signale über Antenne oder Kabelanschluss in den Fernseher gelangen. Praktischerweise besitzt der 685D sowohl einen DVB-T- als auch einen DVB-C-Tuner. Vor dem Sendersuchlauf darf man jetzt entscheiden, ob nur analoge oder (auch) digitale TV- und Radio-Kanäle gesucht werden sollen. Äußerst komfortabel: Auf der Fernbedienung gibt es zwei spezielle Tasten, »ATV« und »DTV«. So kann man bequem die Programmlisten für analoges und digitales Fernsehen aufrufen und blitzschnell hin- und herwechseln, was wegen der Grundverschlüsselung der Privatsender eine leider notwendige Angelegenheit ist, wenn die Smartcard im Digitalreceiver sitzt.

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