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Kommentar zu den Messwerten

Auf den ersten Blick sind die technischen Eckdaten des TechniSat HDTV 32
Plus einwandfrei. Der HDTV-Normfarbraum wird hervorragend getroffen (gut bis
sehr gut bei den Primär-, gut bei den Sekundärfarben), und auch der
Helligkeitsverlauf liegt in der Werkseinstellung praktisch exakt auf der
Gammzielkurve 2,2. Der Verlauf der Farbtemperatur tendiert zu etwas wärmeren
Farben in den Tiefen, die Lichter sind etwas kühler.

Der große Schwachpunkt des TechniSat ist leider die schlechte
Lichterzeichnung bei einer Erhöhung des Kontrastwertes (Werk = 50). Ab
»Kontrast 60«, der dem Bild visuell gut tut, werden alle Tonwerte größer 90%
Helligkeit als weiß dargestellt. Bei »Kontrast 70« sind gar 20% der hellen
Tonwerte nicht mehr darstellbar. Die Gammakurve »Kontrast 70« (siehe zweite
Abbildung) bestätigt dieses Verhalten: Alle Bildtöne mit einem Eingangswert
von 80% und größer werden mit maximaler Helligkeit dargestellt – die
Lichterzeichnung ist dahin.

Dieser sehr eingeschränkte Regelbereich des Kontrasts führt zu einer
Abwertung der Labornote.

 

Kategorie: LCD-Fernseher
Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Anschlüsse:
3 x HDMI, 2 x Scart, VGA, digitaler Audio-Ein-/-Ausgang, YUV, S-Video, AV, 2 x Common-Interface-Slot, Conax-Kartenleser, Kopfhörer, Mikrofon, USB, Netzwerk, Center, Subwoofer, Lautsprecher
Stromverbrauch Stand-by/Betrieb: 0,2 bzw. 33 (bei aktiviertem Schnellstart) / 148 Watt
Abmessungen (B x H x T):
81 x 70 x 20 Zentimeter (mit Fuß)
Gewicht: 27 Kilogramm

Hersteller: TechniSat

 

Der integrierte Festplattenrecorder ermöglicht zahlreiche Möglichkeiten zur Nachbearbeitung von Aufnahmen. Diese können unter anderem umbenannt werden.
Über Zusatzfunktionen und Möglichkeiten der Systemkonfiguration verfügt der 32-Zöller in Hülle und Fülle.
Um das Bild zu optimieren, können unter anderem die Farbtemperatur und die Lichtsteuerung verändert werden.
Der TechniSat besitzt auch die Option, die »Overscan«-Funktion zu aktivieren.
Die Aktualisierungszeit für Kanal-Listen ist frei festlegbar.
Ein farbiges Schaubild verdeutlicht, wie stark das Antennensignal augenblicklich ist.
Kommt das Fernsehen über Satellit in den Fernseher, so geizt der TechniSat nicht an nützlichen Zusatzinformationen.
Für einen ordentlichen Ton können anspruchsvolle Zuhörer an einigen Parametern individuell Hand anlegen.
Im Splitting-Modus lassen sich zwei TV-Bilder auch in gleicher Größe nebeneinander platzieren.
Ist die »Schnellstart«-Funktion aktiviert, benötigt der Fernseher im Stand-by-Betrieb etwas mehr Strom, ist jedoch flotter einsatzbereit.
Der TechniSat verfügt auch über einen Netzwerk-Zugang, mit dem auf die Daten eines Computers zugegriffen werden kann.
Über die »Bild-im-Bild«-Funktion können zwei Programme gleichzeitig verfolgt werden.
Vor dem Kanal-Suchlauf lässt sich einstellen, ob die Sender über DVB-T, DVB-C oder DVB-S in den Fernseher gelangen.
Die übersichtliche Programmliste liefert gleich noch ein kleines Vorschau-Bildchen mit.
Der Elektronische Programmführer erlaubt es, Sendungen auch auf die eingebaute Festplatte aufzuzeichnen.
Jederzeit kann sich der Zuschauer darüber informieren, ob noch genügend Speicherplatz auf der Festplatte vorhanden ist.
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