Nuberts Nomenklatur für die Soundbars aus dem Portfolio der Lautsprecher-Produktion in Schwäbisch Gmünd folgte bisher einem klaren Konzept. Dem »Vornamen« nuBoxx bzw. nuPro folgte eine Buchstaben- und Zahlenfolge wie AS-225, AS-3500 oder XS-7500. Das ist gelebte Tradition im Hause Nubert. Beim jüngsten Soundbar-Modell erweitern die Boxenbauer die Namensgebung um einen Zusatz. So bleibt es nicht bei »nuBoxx AS-425«, der Hifi- und TV-Lautsprecher darf sich nämlich genau wie einige Modelle von Boeings Langstreckenflotte 737 über den Anhang »max« freuen. Und damit schraubt Nubert die ohnehin nicht gerade niedrigen Erwartungen seiner Kunden gleich noch mal ein Stückchen nach oben. Denn »max« kann gerne als Abkürzung für »Maximum« interpretiert werden, in diesem Fall – so hoffen wir es zumindest – für maximales Klangerlebnis. Die Assoziationen sind schon mal positiv. Der neue Formel1-Weltmeister Verstappen trägt beispielsweise ebenfalls den Vornamen Max, und auch ein gewisser Max Planck errang mit dem Nobelpreis in Physik weltweiten Ruhm. In diese großen Fußstapfen tritt nun also die nuBoxx AS-425 max. Sie ist die Nachfolgerin der nuPro AS-250 und die große Schwester der nuBoxx AS-225. Ob wir mit dem Auftritt des Schallwandlers maximal zufrieden sind oder von Nubertscher Hybris sprechen müssen, das klärt dieser Test.

Die Laune des Kurierfahrers, der das Nubert-Paket abgibt, ist weder maximal im Keller noch auf dem emotionalen Höhepunkt. Mit einem Gewicht von 15,2 Kilo ist die Soundbar kein Leichtgewicht, aber immer noch problemlos zu transportieren. Abmessungen von 86 x 34 x 12,9 Zentimeter sind vollkommen wohnzimmertauglich – klar, der Lautsprecher ist nicht unsichtbar, unter dem Fernseher platziert fällt er aber ob seiner optischen Beschaffenheit nicht sonderlich ins Auge und ist ein gutes Beispiel für technisches Understatement. Die nuBoxx AS-425 legt mehr Wert darauf, gehört anstatt gesehen zu werden. Die beiden Farbvarianten Schwarz/Graphit und Weiß/Eisgrau tragen dazu bei, dass sich das Sounddeck optimal in das heimische Ambiente integriert. Das Gehäuse der Lautsprecherbox ist aus 19 Millimeter starken mitteldichten Faserplatten gefertigt. Für die stabile Konstruktion spricht die Tatsache, dass der Korpus bis zu 50 Kilogramm schwere Fernseher schultert. Die Verarbeitung der Box ist gelungen, das Gehäuse ist mit einer Dekorfolie ausgestattet, die Schallwand ist seidenmatt lackiert. Die Optik treibt Lautsprecher-Ästheten jetzt nicht gerade Schweißperlen des Glücks auf die Stirn, die Kanten sind beispielsweise nicht gebrochen. Es gibt aber auch nichts zu kritisieren. Ein Blickfang ist die abnehmbare, magnetisch haftende Frontabdeckung aus grauem Akustikstoff. Auf der Rückseite des Gehäuses sind die beiden Bassreflexöffnungen untergebracht.

Als Anschlüsse bietet die Nubert-Box einen HDMI-Eingang mit dem Audio-Rückkanal eARC, Stereocinch-Buchsen, S/PDIF (elektrisch-digital), Toslink (optisch-digital) sowie einen Subwoofer-Ausgang (Übergabefrequenz 80 Hertz). Zudem lassen sich Mobilgeräte zur Musikwiedergabe dank Bluetooth-Empfänger koppeln. Zum Einsatz kommt der Bluetooth-Standard 5.0 mit apX-HD- und AAC-Support, um Audio-Dateien mit bis zu 24 Bit und 48 kHz zu streamen. Beim HDMI-Ausgang handelt es sich um den Standard 2.1 – hierüber werden nicht nur Ton-, sondern auch Steuersignale übertragen. Dies hat den Vorteil, dass man mit der TV-Fernbedienung die Lautstärke der Nubert-Box anpassen kann. Die nuBoxx AS-425 max beherrscht die Wiedergabe im PCM-Format und dekodiert sowohl Dolby Dgital als auch DTS Digital Surround. Das Raumklangformat Dolby Atmos wird nicht unterstützt.

Das Sounddeck – streng genommen ist die nuBoxx AS-425 max nämlich ein solches und keine Soundbar, weil sich ein Fernseher draufstellen lässt – hat einen Digitalverstärker mit 160 Watt Nenn- und 220 Watt Musikleistung an Bord. Als Anschlüsse bietet die Nubert-Box einen HDMI-Eingang mit dem Audio-Rückkanal eARC, Stereocinch-Buchsen, S/PDIF (elektrisch-digital), Toslink (optisch-digital) sowie einen Subwoofer-Ausgang (Übergabefrequenz 80 Hertz). Zudem lassen sich Mobilgeräte zur Musikwiedergabe dank Bluetooth-Empfänger koppeln.