Darf’s ein bisschen mehr sein?« – Während Sie an der Wurst- oder Käsetheke wahrscheinlich nicht lange zögern müssen, fällt Ihnen die Antwort bezüglich Ihres Heimkinos bestimmt nicht ganz so leicht. Klar, mehr Sound und eine bessere Akustik sind immer toll. Aber während es Ihrem Geldbeutel und Ihrem Kühlschrank im wahrsten Sinne des Wortes »wurscht« ist, ob sich hier noch drei zusätzliche Scheibchen Edelsalami oder Schinkenspicker stapeln, ist die Situation für anspruchsvolle Home-Cineasten eine ganz andere. Mehr Lautsprecher bedeuten gleich deutlich höhere Kosten, die sich auf dem Konto unübersehbar bemerkbar machen. Und im Wohnzimmer ist es ein riesiger Unterschied, ob dort nur zwei Standlautsprecher oder auch noch rückwärtige Boxen, Center und Subwoofer ihr Unwesen treiben. Damit die Dame des Hauses eine inflationäre Boxenparade ohne Diskussionen abnickt, müssen Sie am Valentinstag schon den Juwelier überfallen haben.

Dank Heco zeigen wir Ihnen heute zwei Möglichkeiten auf, wie Sie eben nicht nur beim Metzger Ihres Vertrauens, sondern auch beim nächsten Lautsprecher-Kauf ohne zu zögern ein »Ja« über die Lippen bringen, wenn es um ein tonales Mehr in Ihren eigenen vier Wänden geht. Wir stellen unseren Test-Workshop mal etwas flapsig unter das Motto »Mehr Sound ohne schlechtes Gewissen«. Die Basis hierfür bildet der Standlautsprecher Aurora 900 AM. Der Clou: Diese Box hat Dolby-Atmos-Lautsprecher quasi unsichtbar integriert, nämlich oben aufgesetzt, um Höhenkanäle zum Leben zu erwecken. Deshalb können Sie sich den Griff zur Bohrmaschine sparen, um zusätzliche Höhenlautsprecher in Ihrer guten Stube unterhalb der Decke zu montieren. Mit einem Paar der Aurora 900 AM lässt sich folglich ohne jeglichen Aufwand ein 2.2-Set konfigurieren.

Sollte Ihnen das nicht reichen und Sie haben zu Hause grünes Licht bekommen, weil Sie am 14. Februar nicht nur beim Juwelier, sondern auch noch beim Floristen vorstellig waren, dann hauen wir für Sie mal so richtig auf den Putz. Mit zusätzlichen Regallautsprechern, einem Center sowie einem Subwoofer aus dem Hause Heco bauen wir ein 5.2.1-Audiosystem auf, das es in sich hat. Doch der Reihe nach: In vielen Haushalten dürfte bereits ein Paar der Aurora 900 AM dafür sorgen, dass der schlappe Ton des Flachmanns eine klangliche Revolution erlebt und auch die Lieblingsmusik in noch nie dagewesener Güte reproduziert wird. Die nüchternen Fakten: Der knapp 23 Kilogramm schwere Standlautsprecher ist ohne Spikes 125,8 Zentimeter hoch, 30,5 Zentimeter breit und kommt in der Tiefe auf 39,3 Zentimeter – mit diesen Maßen ist der Heco-Schallwandler im Wohnzimmer also kaum zu übersehen. Die beiden erhältlichen Farbvarianten Ebony Black und Ivory White passen sich glücklicherweise perfekt in die meisten heimischen Wohnumgebungen ein. Wer die Lautsprecher etwas mehr in Szene setzen will, kann die textilen Abdeckungen mit einem Griff entfernen – clevere Magnetbefestigungen machen es blitzschnell möglich. Zum Lieferumfang gehören ebenfalls höhenverstellbare Aluminium-Kegelspikes, um mögliche Höhenunterschiede auf dem Fußboden mühelos auszugleichen. Der Reflexionslautsprecher auf der Boxen-Oberseite fällt nicht auf, den Stoffrahmen interpretiert man eher als stylisches Extra.