Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet eben zum Berg kommen. Dieser Satz gewinnt auch im Angesicht der mächtigen Wilson Benesch Eminence Bedeutung. Immerhin sitze ich einem zwei Meter hohen und knapp drei Zentner schweren Lautsprecher gegenüber, und der macht bereits vor dem ersten Ton mächtig Eindruck. Wir befinden uns im ersten Stock des Fachhändlers Acker & Buck in Hamburg. Händlern und Pressevertretern sollen drei der insgesamt sechs Modelle – Discovery 3Zero, A.C.T. 3Zero, Endeavour 3Zero, Resolution 3Zero, Omnium und Eminence – umfassenden »Fibonacci«-Baureihe praxisgerecht erleben können. Der Name der Serie geht auf Leonardo Fibonacci zurück, einen der bedeutendsten Mathematiker des Mittelalters. Der Italiener hatte im 13. Jahrhundert unter anderem die nach ihm benannte Zahlenfolge entdeckt, mit deren Hilfe er die Populationsentwicklung seiner Kaninchen beschreiben konnte. Craig Milnes, Entwicklungschef von Wilson Benesch, hat den Namen »Fibonacci« zunächst für einen neuentwickelten Hochtöner verwendet, der klanglich offensichtlich einen erheblichen Fortschritt mit sich brachte, denn nun hört die ganze Serie darauf.

Luke Milnes erläuterte die zahlreichen Schlüsseltechnologien der neue Fibonacci-Serie von Wilson Benesch.

Bei dem Event in Hamburg war auch Luke Milnes, International Sales & Marketing Manager von Wilson Benesch, anwesend, um die technologischen Fortschritte der neuen Baureihe zu erklären. Neben dem Flaggschiff Eminence waren mit dem Standlautsprecher Resolution 3zero und der Discovery 3zero zwei weitere attraktive Modelle live zu erleben. Sie alle sind mit charakteristischen Wilson-Benesch-Technologien wie der Tactic 3.0-Antriebseinheit und dem Fibonacci-Hochtöner ausgestattet, zudem kommen in der neuen Serie Biokomposit-Materialien zum Einsatz, wie Luke Milnes ausführte: »Wilson Benesch hat vor mehr als 30 Jahren ein doppelwandiges Kohlefaser-Monocoque mit Nomex-Kern präsentiert. Dieses A.C.T. Monocoque hat einen Maßstab in Sachen Steifigkeit und Dämpfung gesetzt. Die »3Zero«-Daten zeigen nun, dass wir das Kohlefaser-Monocoque der vorherigen Generation noch übertroffen haben. Das trägt auch dazu bei, dass Wilson-Benesch-Lautsprecher in Bezug auf den Produktlebenszyklus vorbildlich sind, beispielsweise warten und reparieren wir immer noch die ersten Lautsprecher, die wir 1991 gebaut haben. In vielen Fällen werden unsere Produkte wie ein Familienerbstück weitergegeben. In dieser Hinsicht ist der CO2-Fußabdruck eines Wilson-Benesch-Lautsprechers also gering. Die Einführung nachhaltiger und erneuerbarer Materialien in unsere Produkte und die Reduzierung der Energie für deren Herstellung sind ein Schritt in Richtung einer grünen Kreislaufwirtschaft. Darauf ist das gesamte Team von Wilson Benesch nicht nur sehr stolz, sondern es bildet auch die Inspiration für die nächste Generation unserer Entwicklungen – ›The Future is Bio Composite‹.«