Nach dem Einzug in die über 2.000 Quadratmeter großen neuen Räumlichkeiten verfügen die HiFi-Profis über ein höchst ansehnliches Ladengeschäft in der Frankfurter Innenstadt. Als Besucher wähnt man sich unweigerlich in einem High-End-Paradies. Vor allem auch deshalb, weil die verschiedenen Marken im Portfolio nicht nur mit ein oder zwei ausgestellten Produkten präsentiert werden, sondern weil in den meisten Fällen das komplette Sortiment angeboten wird.

Ideale Räumlichkeiten also, um Pressevertretern die neuen Wilson Audio Alexia zu präsentieren. Dazu eingeladen hatten Ernst Schmid von den HiFi-Profis und der Wilson-Vertrieb Audio Components aus Hamburg. Neben Vertriebschef Adib Khavari war auch Peter McGrath eigens aus den USA angereist, um das Konzept des neuen Lautsprechers zu erläutern. Dass es sich bei Wilson Audio noch nie um gewöhnliche Schallwandler gehandelt hat, ist Kennern der Szene bekannt. Aber auch wer sich erstmals einem Modell wie der Alexia nähert, erkennt schnell, dass hier der Rahmen einer normalen Beschreibung gesprengt wird.

Jede Alexia bringt 116 Kilogramm auf die Waage, ein Pärchen kostet 52.500 Euro. Der Lautsprecher ist als modulares System konzipiert. Hoch- und Mitteltöner verfügen über ein für den Zweck optimiertes eigenes Gehäuse. Zur Korrektur der Laufzeiten können beide Module angepasst werden. Damit, so erklärt Peter McGrath, werde in unterschiedlichen Hörraumsituationen stets das Optimum erreicht. Für die Übertragung tiefer Frequenzen setzt Wilson zwei Chassis mit unterschiedlichem Durchmesser ein. Zusammen sollen sie die ideale Kombination aus Geschwindigkeit und Souveränität ergeben.