Die Erlanger Analog-Manufaktur Clearaudio feiert dieses Jahr ihren 40. Geburtstag – und stellte viele spannende Neuheiten vor. Der Concept Plus beispielsweise bietet ab 2.000 Euro bereits ein magnetunterstütztes Lager, eine Gegenlaufrolle sowie einen neuartigen Antriebsriemen.
Die neue Plattenwaschmaschine Clearaudio Smart Matrix Silent kostet 1.500 Euro und ermöglicht eine professionelle Reinigung, die nicht einmal vor Schelllackplatten halt macht. Und der Betrieb ist verglichen mit dem Klassendurchschnitt geradezu leise.
Mit dem Accudrive V2 bietet Clearaudio ein spannendes Batterienetzteil für rund 2.000 Euro an. »Einmal ausprobiert und schon süchtig«, sagt Produktmanagerin Melanie Groetsch.
In der zweiten Jahreshälfte kann Heco den Direkt 800 BT liefern, der sich klanglich spürbar von anderen Schallwandlern dieser Kategorie unterscheiden soll.
Dass es keine Riesenräume braucht, um vernünftig Musik hören zu können, zeigte einmal mehr Denon, deren Elektronik sich sinnvoll und preiswert mit den neuen Lautsprechern von Definitive Technology kombinieren lässt.
Aurenders Server-Lösungen zeigten ebenfalls die klanglich erreichbare Dimension – hier an Lautsprechern von Martin Logan und dem Moon-Verstärker Neo –, wenn die Elektronik sauber konzipiert ist. Dass dies auch auf dieser High End nicht immer der Fall war, belegten diverse Angebote anderer Hersteller, die zum Musikhören nicht geeignet sind.
State-Of-The-Art in jeder Hinsicht war die Kombination aus dCS und Wilson Audio. Räumliche Tiefe, energetische Spannung und unlimitierte Dynamik kennzeichneten die überragende Performance.
Elac hatte mit der neuen Vela-Serie Lautsprecher im Gepäck, die vor allem durch ihre stromlinienförmige Optik begeistern.
Mancher hatte es auch leichter: Henry Audios Chef Børge Strand-Bergesen hatte seinen 249 Euro kostenden DAC in der Tasche. Einer der seltenen Beweise für die These, dass hochwertige Musikwiedergabe nicht zwangsweise mit astronomischen Preisen verbunden sein muss.