

Die neue Wharfedale Denton 1S versteht sich nicht als klassische Retro-Neuauflage, sondern als eigenständige Weiterentwicklung der traditionsreichen Denton-Baureihe. Bereits das erste Modell aus dem Jahr 1967 stand für kompakte Abmessungen, natürlichen Klang und hochwertige Verarbeitung – Eigenschaften, die auch die neue Version prägen sollen.
Im Mittelpunkt der Konstruktion steht ein koaxialer Treiberaufbau, bei dem Hoch- und Tiefmitteltöner aus einem gemeinsamen akustischen Zentrum arbeiten. Dadurch sollen Stimmen und Instrumente besonders geschlossen und präzise abgebildet werden. Gleichzeitig verspricht Wharfedale eine stabile Bühnenabbildung, die auch außerhalb der idealen Hörposition nachvollziehbar bleibt.
Für den Tiefmittelton setzt Wharfedale auf eine gewebte Kevlar-Membran, während im Hochtonbereich eine Seidenkalotte zum Einsatz kommt. Ergänzt wird das Konzept durch eine abgestimmte Frequenzweiche, die laut Hersteller für eine ausgewogene und langzeittaugliche Wiedergabe sorgen soll.
Trotz der kompakten Bauweise verspricht die Denton 1S einen erwachsenen Klang mit solidem Bassfundament. Das Bassreflexgehäuse sowie ein »Brilliance«-Schalter zur Anpassung an unterschiedliche Aufstellorte sollen die flexible Integration in Wohnräume erleichtern. Optisch geht Wharfedale neue Wege: Statt klassischer Holzfurniere stehen matte Oberflächen in Schwarz, Weiß und Blau zur Wahl.
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