

Für die Entwicklung des Ruby One nahm sich Vertere nach eigenen Angaben fünf Jahre Zeit. Dabei untersuchte der Hersteller unterschiedliche Materialien und Konstruktionsvarianten für Nadelträger und Nadelschliff. Das neue Modell positioniert sich oberhalb des bisherigen Spitzen-Tonabnehmers XtraX und soll durch eine möglichst präzise Abtastung sowie geringe Verzerrungen überzeugen.
Eine Besonderheit ist der nur 0,3 Millimeter starke, präzisionsgefertigte Rubin-Nadelträger. Er bildet zusammen mit Aluminium eine Teleskopkonstruktion, die die hohe Festigkeit von Rubin mit dem geringen Gewicht von Aluminium verbindet. An seiner Spitze sitzt eine Diamantnadel mit Micro-Ridge-Schliff. Die Konstruktion soll eine hohe Abtaststabilität, kontrolliertes dynamisches Verhalten und einen breiten Frequenzgang ermöglichen. Der Nadelträger ist direkt und präzise mit dem Spulenkreuz des Generators verbunden.
Beim Generator setzt Vertere auf eine besonders leichte Moving-Coil-Konstruktion. Masse und Aufbau des Tonabnehmers wurden auf die Nadelträger- und Spulenaufhängung abgestimmt. Damit sollen Bewegungen der Nadel möglichst unmittelbar in ein elektrisches Signal umgesetzt und unerwünschte Einflüsse reduziert werden.
Auch das Gehäuse ist Teil des konstruktiven Konzepts. Vertere verwendet seine Vier-Punkt-Generatorfixierung, die für eine hohe mechanische Stabilität sorgen und Resonanzen reduzieren soll. Ziel der verschiedenen Maßnahmen ist eine detailreiche Wiedergabe mit präziser räumlicher Darstellung und hoher Dynamik, ohne zusätzliche Störsignale durch die Konstruktion des Tonabnehmers.
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