

Der in Berlin entwickelte Studio 5X richtet sich an Musikproduzenten, Sounddesigner und Audio-Engineers, die einen möglichst neutral abgestimmten Lautsprecher für Produktion und Mischung benötigen. Bei der Entwicklung setzte Teufel unter anderem einen Klippel Near-Field Scanner ein, mit dem sich das Abstrahlverhalten eines Lautsprechers unabhängig von Raumeinflüssen detailliert erfassen lässt.
Akustisch arbeitet der Studio 5X als aktives 3-Wege-System. Ein langhubiger 5,25-Zoll-Tieftöner übernimmt den Bassbereich, während Mittel- und Hochtöner konzentrisch auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind. Diese Konstruktion soll eine präzise räumliche Abbildung ermöglichen und erlaubt zugleich den horizontalen oder vertikalen Betrieb des Monitors. Der Frequenzbereich reicht laut Hersteller bis 37 Hz bei -10 dB beziehungsweise 40 Hz bei -6 dB und nach oben bis 24 kHz.
Für die Signalverarbeitung kommen DSP-basierte, phasenlineare Filter zum Einsatz. Sie sollen insbesondere Transienten zeitlich präzise wiedergeben. Ein Waveguide kontrolliert die Abstrahlung des Hochtöners und erweitert den nutzbaren Hörbereich vor den Lautsprechern. Abgerundete Gehäusekanten sollen Beugungseffekte reduzieren, während die Bassreflexöffnung auf der Vorderseite eine vergleichsweise flexible Aufstellung ermöglicht. Über Ortsanpassungs- sowie Low- und High-Shelf-Filter lässt sich die Wiedergabe an den jeweiligen Arbeitsplatz und die Raumakustik anpassen.
Neben dem Studio 5X bietet Teufel den Studio 5X BT an. Diese Variante ergänzt Bluetooth 5.0 mit AAC und aptX HD. Damit können beispielsweise Referenztitel oder Demos direkt von Smartphone, Tablet oder Notebook zugespielt werden. Für Mehrkanal- und immersive Audio-Installationen besitzen beide Modelle M6-Gewinde zur Montage an geeigneten Stativen, Wand- oder Deckenhalterungen. Optional bietet Teufel gemeinsam mit König & Meyer entwickelte Tischstative an.
Übersicht
Teufel Studio 5X
Preis: 500 Euro pro Paar
Teufel Studio 5X BT
Preis: 550 Euro pro Paar