
Mit »Solo« schlägt der Grammy-nominierte Musiker Sebastian Plano ein neues Kapitel seiner künstlerischen Laufbahn auf. Während seine bisherigen Produktionen häufig Orchesterarrangements und elektronische Klangelemente kombinierten, konzentriert sich das neue Album ausschließlich auf den Klang eines einzelnen Cellos. Entstanden ist die Aufnahme über einen Zeitraum von zwei Jahren zwischen Berlin und Norditalien.
Plano wurde im argentinischen Rosario in eine Musikerfamilie hineingeboren und begann bereits im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel. Seine Ausbildung führte ihn unter anderem nach Italien, Boston und San Francisco. Stationen seines Lebenswegs sowie die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Nils Frahm flossen ebenso in seine musikalische Entwicklung ein wie seine Erfahrungen als Komponist für Film und Orchester.
Im Mittelpunkt des Albums stehen persönliche Reflexionen, die sich in den einzelnen Kompositionen widerspiegeln. Stücke wie »Every Beginning«, »Sense And Change« und »Wonders« greifen Themen wie Aufbruch, Veränderung und Herkunft auf. Die Musik bewegt sich dabei zwischen komponierten Passagen und improvisatorischen Momenten und setzt ganz auf die Ausdruckskraft des Cellos.
Mit der Reduktion auf ein einziges Instrument rückt Plano dessen natürliche Klangfarben in den Vordergrund. Ohne elektronische Effekte oder weitere Instrumente entsteht ein unmittelbarer, intimer Höreindruck. Gleichzeitig verweist das Album auf klassische Einflüsse, etwa die Cellosuiten von Johann Sebastian Bach, ergänzt durch Anklänge an die Klangwelten von Ralph Towner und Alexander Skrjabin.