
Requiem A wird am 8. Mai, dem Tag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa, im Rahmen des Festes der Freude auf dem Wiener Heldenplatz aufgeführt – interpretiert von den Wiener Symphonikern, René Pape (Bass), dem Dresdner Kreuzchor, den Neuen Wiener Stimmen und unter der Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann.

Requiem A ist ein introspektives Werk, das traditionelle liturgische Texte mit neuen, von Sven Helbig selbst verfassten, verbindet. Das »A« im Titel steht für »Anfang« und betont Erneuerung und Versöhnung. Die Komposition malt poetische Bilder, die den Übergang von Trauer zu Leben zeigen, während Motive wie »Aufbruch«, »Asche« und »Atmen« die Erzählung leiten.
Helbig reflektiert über Geschichte, Erinnerung und die aktuelle Relevanz von Konflikten. Requiem A bleibt in Hoffnung und der Möglichkeit eines Neuanfangs verankert. Ein Besuch bei seinem Großvater, der Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg teilte, inspirierte Helbig zu Überlegungen, wie Kriege in die Gegenwart nachhallen. Diese Verbindung zur Geschichte ist bedeutsam, da Requiem A zum 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens uraufgeführt wurde.
Sven Helbigs Werk verbindet das Alltägliche mit dem Außergewöhnlichen. Es bietet tief persönliche, zugleich universell zugängliche Reflexionen über Verlust, Erneuerung und Hoffnung. Mit Requiem A schafft er eine Meditation über menschliche Widerstandskraft und die Möglichkeit neuer Anfänge – inspiriert durch Gespräche mit seiner Tochter Ida, die den Titel Requiem A anregte.
Konzerte
8. Mai 2025
Heldenplatz Wien
Wiener Symphoniker
Dresdner Kreuzchor
Solist: René Pape
Live-Electronics: Sven Helbig
Dirigent: Martin Lehmann
Live-Übertragung durch den ORF
Eröffnungsrede – Bundespräsident der Republik Österreich Alexander Van der Bellen
3. Oktober 2025
Coventry Cathedral
Birmingham Symphony Orchestra
Trinity Boys Choir
Dresdner Kreuzchor
Live-Electronics: Sven Helbig
Dirigent: Martin Lehmann
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