Neue Technologien in der Bowers & Wilkins 800 D3

10.05.2016

Bowers & Wilkins entwickelt das Flaggschiff der 800 Serie Diamond weiter. Modernste Technologien machen laut eigener Aussage aus der neuen 800 D3 den besten Serienlautsprecher, den Bowers & Wilkins jemals hergestellt hat.

/fileadmin/migratedNewsAssets/Images/BW_800_D3_i-fidelity.net_01.jpg

Die neue 800 Serie Diamond ist das Ergebnis eines intensiven, mehrjährigen Projektes, dessen Ziel darin bestand, das Beste noch weiter zu optimieren. Die 800 Serie Diamond ist im Zuge eines aufwändigen Forschungs- und Entwicklungsprozesses entstanden. Und mit dem neuen Flaggschiff der Serie, der 800 D3, ist die innovative Baureihe nunmehr vollständig.

Optisch fällt zunächst der Größenunterschied zwischen dem Tieftongehäuse und den beiden Tieftönern der neuen 800 D3 und der 802 D3 auf. Die 800 D3 ist mit zwei 250-Millimeter-, die etwas kleinere 802 D3 mit zwei 200-Millimeter-Aerofoil-Tieftönern bestückt. Die Tieftöner sind bei der 800 D3 jedoch nicht nur größer. Eine Karbonfaser-Konstruktion soll zu geringeren Verzerrungen führen, denn sie macht die Membran noch steifer und ihre Bewegung noch kolbenförmiger und damit linearer. Die Chassis profitieren zudem von einer optimierten Antriebseinheit mit verbesserten Magneten, die zu mehr Präzision und im Vergleich mit der 802 D3 zu einer deutlich verbesserten Performance führen soll.

Bei den Staubschutzkappen der Aerofoil-Tieftöner handelt es sich um eine verbesserte Version der Komponente, die in der 802 D3 und der 803 D3 zu finden ist. Diese Version besteht aus einer Sandwich-Konstruktion aus  Karbonfaser und syntaktischem Schaum, der auch für die Aerofoil-Membran selber genutzt wird. Dadurch werden Resonanzen der Staubschutzkappe weiter reduziert. Die Continuum-Membran, der Turbine Head und das aus einem Stück gefräste Hochtongehäuse der 800 D3 unterscheiden sich in der Größe nicht von denen der 802 D3. Um jedoch ein harmonisches Zusammenspiel mit den Tieftönern zu gewährleisten, kommen bei der 800 D3 verbesserte Frequenzweichen und Kondensatoren zum Einsatz, die zu einer weiteren Optimierung dieser wichtigen Bereiche beitragen.

In Kombination mit den in der gesamten Serie vorgenommenen Verbesserungen sorgen diese Features für eine neue Qualität der Klangwiedergabe. So ist das Gehäuse erheblich steifer und die optimierte Matrix-Konstruktion dank der Verstrebungen besonders stabil. An den wesentlichen Spannungspunkten ist sie mit Aluminium und stabilen Stahlplatten verstärkt. Im Vergleich zu der bereits außergewöhnlichen 802 D3 sind die Verzerrungen der Tieftöner bei der großen Schwester laut B&W noch um 10 dB geringer.

Die 800 D3 ist in der Lage, die Musik eines kompletten Symphonieorchesters mit Leichtigkeit wiederzugeben. Dies soll durch das harmonische Zusammenspiel der vier Treibereinheiten sowie die hohe Auflösung und den großen Detailreichtum möglich werden. Erhältlich ist sie in den Ausführungen Gloss Black (Schwarz glänzend), Satin White (Satinweiß) und Rosenut (Nussbaum rot). Die 800 D3 ist ab Juli 2016 zu einem Preis von 15.000 Euro pro Stück erhältlich.

Modell:
Bowers & Wilkins 800 D3
Preis:
30.000 Euro