

Wenn Firmengründer und Entwickler Peter Gansterer eine neue Lautsprecherlinie erschafft, steckt immer ein tiefgreifender und bahnbrechender technischer Grundgedanke dahinter. Zuerst steht die Vision im Raum, gefolgt von akribischer Recherche und unermüdlicher Auslotung der Optionen von Materialien, technischem Potential und tatsächlicher Umsetzbarkeit in die Serienfertigung. Das kostet Zeit, Zeit, die sich die Österreicher im Sinne hoher klanglicher Qualität nehmen. Unzählige Hörtests der einzelnen Komponenten, die jahrelang andauern, da sich Peter Gansterer beginnend beim kleinsten Kondensator, bis hin zu dem optimalen Mischverhältnis der Polymere der patentierten Flachmembranen, mit nicht weniger als dem maximalen Klangresultat zufrieden gibt.
Und ganz selten wird ein Sprung erzielt, der sogar die Vienna Acoustics Familie erschüttert. Es ist der Moment, wenn eine altbewährte Jazz-Version einem die Haare zu Berge stehen läßt, ob einer neuen Intensität und Klarheit, die beispiellos scheint; der Moment wenn einen ein Schlagzeugsolo die Contenance verlieren läßt; und der Moment wenn sich die Wiener Philharmoniker zu einem tosenden Konstrukt formieren, in dem jedes Instrument seinen ihm gebührenden Raum und korrekten Platz einnimmt. Dann weiß man, daß eine neue Ebene erreicht wurde.
Schon der Name der neuen Modelle soll Größe und Kraft vermittelt. Wie bei allen Modellen der Concert Grand-Serie, wurde der Name des Komponisten entsprechend der Komplexität, des Einflusses und der Darstellungskraft des jeweiligen Komponisten gewählt. Beethoven war immer schon das Topmodell der Concert Grand-Serie und erstrahlt jetzt in rundum neuen Design auf technischer, sowie optischer Ebene. Je nach persönlicher Präferenz und harmonischer Integrierung ins Eigenheim ist Beethovem in der eindrucksvollen Concert Grand- sowie in der dezenteren Baby Grand-Variante erhältlich.
Das Herzstück der technischen Neuheiten bilden die patentierten Flachmembrantreiber, die von Natur aus weniger steif, aber dank der von Vienna Acoustics patentierten, einseitigen Membranversteifung den Nachteil in einen Vorteil verwandeln. Dadurch erzielen Chefentwickler Gansterer nicht nur das bestmögliche Verhältnis zwischen Gewicht und Steifigkeit (nur Sandwich-Kontruktionen erzielen ähnliche Steifigkeit, sind jedoch aufgrund ihres mehrlagigen Aufbaus und dichter Honigwabenstruktur viel schwerer), die Konstruktion ermöglicht auch eine genau berechenbare Klang- und Impulswiedergabe durch Variation von Anzahl und Form der Versteifungsstreben, ihrer Dicke, radialer oder konzentrischer Ausrichtung und gezielter Platzierung an neuralgischen Punkten.
Die Basis des Membranmaterials ist eine spezielle Mischung aus TPX /Polypropylenen, der zusätzlich eine definierte Menge an Glasfaserstäbchen hinzugefügt wird. Das Ergebnis ist ein optimales Verhältnis zwischen Steifigkeit und innerer Dämpfung, in Kombination mit einer leichtgewichtigen Aufhängung an der Rückseite. Dank der so genannten Finite Elemente-Analyse gelang es Peter Gansterer eine flache, strahlenförmige Struktur zu schaffen, bei der nur an kritischen Punkten eine Strebe für Versteifung sorgt, ganz wie in der Architektur. Die daraus resultierende flache und enorm steife Scheibe eliminiert zeit- und frequenzspezifische Phasenverschiebungen. Nach gründlicher Materialstudie, und inspiriert durch den bewährten Seidenkalottenhochtöner, stellte sich die rückseitig doppeltbeschichtete Gewebekalotte als bestmögliche Kombination für optimales Schwingverhalten da.
Die unlimitierte Dynamik und Präzision des Mitteltöners wird durch den 28-Millimeter-Seidenkalottenhochtöner – entwickelt von Vienna Acoustics, handgefertigt von langjährigen Partnern und dänischen HiFi-Spezialisten – vervollständigt, der eine natürliche Offenheit liefert und weit bis in die Mitten herabreicht. Nach Hörverfahren sind die 3-Wege-Frequenzweichen entstanden. Diese besitzen sowohl den eleganten Purismus von Weichen erster (6 dB Flankensteilheit pro Oktave) und zweiter (12 dB Flankensteilheit pro Oktave) Ordung, als auch die fein konstruierte Komplexität, um sämtliche Treiber zu einer harmonischen Einheit zu verbinden. Dem Auge verborgen bleibt die aufwendige Innenkonstruktion mit sorgfältig geplanten Kammern und Versteifungen.
Was sogleich ins Auge sticht ist, neben der hohen Verarbeitungsqualität aus italienischer Handarbeit, die Wärme der Echtholzfurniere und die Tiefe des feinen Klavierlacks. Beethoven Concert Grand Reference, sowie Beethoven Baby Grand Referemce präsentieren sich in Prämium-Rosewood, Kirsche, oder Klavierlack, wahlweise in schwarzer oder weißer Ausführung.