Sony Classical nimmt Cellisten Pablo Ferrández unter Vertrag

Sony Classical freut sich, mit dem preisgekrönten 29-jährigen Cellisten Pablo Ferrández einen Exklusivvertrag abgeschlossen zu haben.

10.07.2020

Anne-Sophie Mutter beschrieb den Musiker, mit dem sie kürzlich Brahms’ Doppelkonzert und Beethovens Tripelkonzert interpretierte, als »ganz besonderen« Künstler. Er war Preisträger des 15. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs und wurde 2016 bei den International Classical Music Awards zum »Young Artist of the Year« gekürt. Ferrández kann schon auf eine beachtliche Karriere zurückblicken; in den letzten Jahren spielte er in der ganzen Welt in vielen großen Konzerthäusern unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach und Daniele Gatti.

Hinzu kamen Kammerkonzerte mit so namhaften Künstlern wie Martha Argerich, Gidon Kremer, Vadim Repin, Yuja Wang und Khatia Buniatishvili. Zu seinen Orchesterpartnern gehören das London Philharmonic, das Los Angeles Philharmonic (in der Hollywood Bowl), das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Israel Philharmonic und das Rotterdam Philharmonic.

Ferrández wurde 1991 in Madrid in eine Musikerfamilie hineingeboren. Sein Vater ist Cellist, seine Mutter Musiklehrerin, u.a. entwickelte sie eine neuartige, »El Mago Diapasón« benannte Methode, um Kinder an Musik heranzuführen. Mit 13 Jahren wurde er in die berühmte Escuela Superior de Música Reina Sofía aufgenommen; dort unterrichtete ihn Natalija Shachowskaja, eine frühere Schülerin von Rostropowitsch. Danach vervollkommnete er seine Ausbildung bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy in Deutschland und wurde Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung.

Im Sommer 2020 wird Ferrández sein erstes Studioalbum für Sony Classical in Berlin aufnehmen. Er erscheint im Januar 2021 kurz vor seiner großen Tournee durch Europa, die USA und China. Ferrández spielt derzeit das Stradivari-Cello »Lord Aylesford« (1696), eine Leihgabe der Nippon Foundation, die ihm von einer Kommission unter dem Vorsitz von Lorin Maazel zugesprochen wurde.


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