Weltpremiere, die Zweite: Der neue Audionet ART G3

25.02.2010

Komponenten von Audionet sind seit ihrem Erscheinen auf dem High-End-Markt authentisch. Erdacht und entwickelt mit wissenschaftlicher Inspiration, professioneller Ingenieurskunst und tonkultureller Leidenschaft. Jedes einzelne Gerät wird in Bochum kreiert und hergestellt, so auch der neue ART G3.

Jetzt tritt die dritte CD-Player-Generation an: Der neue ART G3 (Generation 3) ist nichts anderes als Audionets finales Statement für die Wiedergabe der klassischen Compact Disc. Darüber hinaus ist der ART G3 gleichzeitig auch ein reinrassiger High-End-D/A-Wandler. Seine Klangqualitäten lassen sich über anwählbare optische und elektrische Digital-Eingänge für weitere digitale Systeme nutzen, insbesondere auch für Computer.

Der ART G3 bestimmt neu, welch ungeahntes Potential für faszinierende Hörerfahrungen in der CD steckt und erobert unerschlossene Klangdimensionen. Musik wird zu einem unerhörten, weitläufigen und lebendigen Erlebnis für die Sinne.

Das Entwicklungsteam überarbeitete dafür sowohl Gehäuse- als auch Schaltungskonzept und stellte jedes Detail der Maschine akribisch auf den Prüfstand. Der neue ART G3 kombiniert innovative Konstruktions- und Schaltungslösungen mit den neuesten Erkenntnissen aus der Entwicklung der Audionet-Vor- und Endverstärkergeneration.

Im neuen ART G3 werden Silberscheiben wie in einem Safe unerschütterlich gelagert und befreit von unerwünschten äußeren Einflüssen ausgelesen. Die Gehäusekonstruktion ist ein ausgeklügelter Mix aus amorphem Granit, Stahl, Aluminium und resonanzarmem MDF. Der ART G3 verfügt jetzt über ein geräuschloses Lüftungskonzept.

Die Audionet Aligned Resonance-Technik (ART) entkoppelt die Ausleseeinheit und die Steuerplatine zusätzlich vom Gehäuse. Ein Aufhängungssystem sorgt dafür, dass schädliche Bewegungsenergien gezielt abgeleitet werden und der Ausleseprozess möglichst störungsfrei erfolgen kann. Das Lesemodul ist in eine massive Laufwerksplatte aus Vollaluminium eingepasst, die mit Schwerfolie gezielt bedämpft ist und auf akustisch vorteilhaften Messingbolzen sitzt. Das neue Laufwerk zeichnet sich durch einen äußerst robusten mechanischen und elektronischen Aufbau aus und wurde für den professionellen Einsatz entwickelt. Es soll höchste Auslesequalität und Standfestigkeit sowie überragende CD-Akzeptanz, sowohl hinsichtlich Oberflächenqualität als auch Kopierschutzverfahren garantieren. Neu sind auch der Puck und dessen zylinderförmige Aufnahme. Beides sind Präzisionsdrehteile, die exakt und ohne Spiel ineinander passen. Die reduzierte Auflagefläche und der geringe Drehimpuls sorgen zusammen mit einem äußerst kräftigen, ringförmigen Magneten für einen starken und gleichmäßigen Anpressdruck. Die Vorspannung sorgt für einen höchst stabilen und ruhigen Lauf der Disc.

Eine massive Schieberplatte schottet das Laufwerk gegen äußere Einflüsse ab. Der Schieber läuft gleichmäßig und satt in starken Aluminium-Schienen, die gemeinsam mit dem gefrästen Aluminium-Lüftungsdeckel der MDF-Deckelschale zusätzliche Stabilität verleihen.

Nur hochwertige Bauteile und Materialien ermöglichen laut Audionet die Wiedergabequalität, wie sie von dem neuen ART G3 erreicht wird. Als ersten klangkritischen Punkt durchfließt der Strom am Netzeingang des ART G3 eine spezielle Sicherung, die aus Rhodium und Kupfer gefertigt wird. Für die Stromführung zu den getrennt aufgebauten Netzteilen für Analog und Digital verarbeiten die Entwickler ausschließlich Reinsilber. Im Ergebnis wird das Klangbild deutlich ruhiger und weitläufigerer. Großzügig dimensionierte Netzfilter und Gegentakt-Kernspulen stärken den ART G3 im Grund- und Tieftonbereich.

Das neuentwickelte, mehrlagige, impedanzlinearisierte Platinenlayout macht den ART G3 noch niederohmiger und breitbandiger. Der Energiefluss ist über das gesamte Frequenzspektrum homogen und unlimitiert.

Audionets Intelligent Sampling-Technologie sorgt für eine absolut integere Rückgewinnung des Analogsignals aus dem digitalen Datenstrom. Dabei durchlaufen PCM-Daten ein aufwendiges, zweistufiges Filterungs- und Entkopplungsverfahren. Die Ausgangsdaten werden zunächst synchron in einem leistungsfähigen Signalprozessor mit Audionet-Software gefiltert und upgesampelt. Die Filter sind unter audiophilen Gesichtspunkten auf bestmögliche Impuls- und Frequenztreue ausgelegt. Die so optimierten Daten werden anschließend mit einem asynchronen Upsampling-Verfahren mit 192 Kilohertz/24 Bit aufgelöst und vollständig von ihrem Eingangstakt entkoppelt. Die PCM-Daten werden dann an zwei Hochleistungskonverter übergeben und kanalgetrennt zu analogen Signalen verarbeitet.

Seit der Vorstellung des ersten Audionet-Quelllaufwerks vor 14 Jahren arbeitet die Bochumer Manufaktur kontinuierlich an der Reduktion von Jitter, dem Zittern digitaler Signalflanken. Jitterfehler beschränken die Tonwiedergabe in jeder Hinsicht: Abbildungsfähigkeit, Bühnen- und Tiefendarstellung werden beeinträchtigt.

Mit dem neuen ART G3 konnte das Jitterverhalten der einzelnen Schaltungselemente mit einem einzigartigen bautechnischen Aufwand auf ein fast nicht mehr messbares Niveau gesenkt werden. Die Ingenieure haben beispielsweise das Jitterverhalten der D/A-Konverter auf einzigartige 60 Pikosekunden Sigma effektiv reduziert. Um klangschädliche Schwingungen wirkungsvoll abzulenken, sitzt der bedämpfte Präzisions-Taktgenerator für den Abtastratenwandler und die DACs auf der in Z-Richtung schwingenden Ausleseeinheit.

Keine Information geht verloren, und jede Information wird zum richtigen Zeitpunkt verarbeitet. Damit wird eine einmalige Klarheit, Tiefenstaffelung und Bühnenausleuchtung möglich. Die analoge Aufbereitung erfolgt über differentielle Strom/Spannungswandler und extrem aufwendige Filter/Verstärkerschaltungen. Die Schaltungen sind auf äußerste Impulstreue und extrem hohe Grenzfrequenz ausgelegt und deshalb kompromisslos aus besten Einzelbausteinen aufgebaut.

Für die hier eingesetzten, neuentwickelten Audionet-Operationsverstärker werden nur engtolerierte High-Audiograde-Folienkondensatoren verwendet. Die Auskoppelstufe arbeitet intern mit einer Dreifach-Gegenkopplung und noch höherer Stromtreiberfähigkeit. Gesamtverzerrungen und Eigenstörungen des neuen ART G3 sind auf ein geringst mögliches Minimum reduziert.

Einzigartig auch die digitale Tondatenübertragung: Die PCM-Informationen werden mit Audionet Intelligent Sampling-Technologie aufbereitet sowie entkoppelt und über eine gegen Einstreuungen absolut unempfindliche und jitterarme LVDS-Datenübertragung an leistungsfähige Ausgangstransmitter übergeben. Im HighBit-Modus werden an Audionets proprietärer HighBit-Schnittstelle sämtliche Daten mit 192 Kilohertz/24 Bit, am AES/EBU-Ausgang mit 96 Kilohertz/24 Bit und am optischen Ausgang mit 44,1 Kilohertz/16 Bit bereitgestellt. Im LowBit-Modus liegen an allen Digitalausgängen 44,1 Kilohertz/16 Bit an. Damit stehen digital immer bestmögliche PCM-Ausgangsdaten bereit.

Besonders einfach und angenehm lässt sich der ART G3 mit der mitgelieferten, ergonomisch geformten Audionet-Systemfernbedienung Harmony 785 steuern. Alle Funktionen sind bequem zu erreichen und einfach auf dem leuchtstarken Farbdisplay abzulesen. Eine ansprechende Anzahl von Hardkeys und die Hintergrundbeleuchtung ermöglicht die zielsichere Steuerung auch in abgedunkelten Räumen. Die Fernbedienung ist für alle Audionet-Komponenten programmiert und lässt sich einfach für bis zu 15 Geräte programmieren. Eine Ladeschale und der Lithium-Ionen Akku gehören zum Lieferumfang.

Ab April bei allen Audionet-Fachhändlern.

Modell:
Audionet ART G3
Preis:
5.490 Euro