Vollsymmetrischer Aufbau der Analogstufen: Moon Nēo 280 D

Mit dem neuen Nēo 280 D holt sich Moon die härteste Konkurrenz für den großen Referenz-Wandler 650 D selbst ins Haus. Dass die Kanadier nichts von leeren Versprechungen halten, ist ja schon länger bekannt.

06.08.2015

Herzstück des Nēo 280 D ist – wie auch beim 650D – der SABRE 32 Ultra von ESS Technology, einer der besten DACs des Weltmarkts. Dieser Baustein erlaubt höchste Auflösungsraten bis hin zu DSD 256 und 32/384 KHz. Und wie beim großen 650D ist auch der asynchrone USB-Eingang des Nēo 280 D aufwendig galvanisch entkoppelt, um Brummeinflüsse zu verhindern.

Die Verarbeitung des Nēo 280 D ist wie bei allen Moon-Komponenten über jeden Zweifel erhaben. Die gesamte Analogstufe ist symmetrisch ausgelegt, um beste Dynamik und eine größtmögliche Störungsfreiheit zu garantieren. Eine Batterie von LEDs auf der Vorderseite signalisiert, welche Datenform gerade anliegt.

Mit einem kabellosen (Bluetooth-) und sechs physischen Digitaleingängen steht er quasi jeder Digitalquelle offen und zeigt sich absolut zukunftssicher. Und um noch einen drauf zu legen: Man kann hier auch Moons optionales MiND-Streaming-Modul nachrüsten und somit den Nēo 280 D als höchstwertigen Streaming-Client nutzen. Das macht ihn zur perfekten digitalen Schaltzentrale. Das Wichtigste aber ist natürlich die klangliche Performance: hohe Präzision und großartige Feinzeichnung.


Modell:
Moon Nēo 280 D
Preis:
1.950 Euro
Link zum Hersteller