

Nach mehr als zehn Jahren löst die A 3100 HV die bisherige Spitzen-Endstufe A 3000 HV ab. Nach Angaben des Herforder Herstellers flossen über 270 konstruktive Änderungen und Weiterentwicklungen in das neue Modell ein. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit der HV-Serie weiter auszubauen, ohne deren klangliche Charakteristik zu verändern.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der High-Current-Mode, der bislang ausschließlich der Mono-Endstufe M 40 HV vorbehalten war. In diesem Betriebsmodus arbeitet die Endstufe dauerhaft im Class-A-Bereich und stellt – abhängig von der angeschlossenen Lautsprecherlast – bis zu 75 Watt reine Class-A-Leistung bereit. Alternativ lässt sich der bekannte High-Power-Mode mit bis zu 500 Watt Class-AB-Leistung wählen.
Auch der Mono-Betrieb wurde überarbeitet. Anstelle einer klassischen Brückenschaltung setzt T+A auf eine Parallelschaltung der Ausgangsstufen. Dadurch sollen hohe Ausgangsleistungen erreicht werden, ohne die bei gebrückten Verstärkern üblichen Nachteile wie steigende Verzerrungen oder eine höhere Mindestimpedanz in Kauf nehmen zu müssen.
Für die Stromversorgung entwickelte T+A einen neuen, magnetisch abgeschirmten Ringkerntransformator. Ergänzt wird dieser durch zwölf neue Kondensatoren mit niedrigem ESR-Wert, die auch bei hohen Dynamiksprüngen eine schnelle Energieversorgung sicherstellen sollen. Weitere konstruktive Maßnahmen wie thermisch stabile Schaltungskonzepte, getrennte Spannungs- und Stromverstärkungsstufen sowie nichtmagnetische Bauteile sollen langfristig zu einer präzisen und unverfälschten Musikwiedergabe beitragen.
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