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Auch bei der weiteren Konfiguration erkennt man die Professionalität der Entwickler. So lässt sich beispielsweise der maximale Eingangspegel zur Vermeidung von Übersteuerung durch sehr laute Quellen von den üblichen 2 Volt auf 2,8 Volt erhöhen. Auch die Netzwerkkonfiguration geht leicht von der Hand, nur die Texteingabe für das WLAN-Passwort ist ein wenig umständlich. Da half auch den Testern nur der Blick in die Anleitung, um etwa nachzulesen, wie man die Texteingabe via SMS mit der Zehnertastatur der Fernbedienung zwischen Groß- und Kleinschreibung umschaltet. Wenn man's weiß, geht’s aber flott und einfach. Auch erwies sich die Netzwerkverbindung per Luftbrücke im Betrieb als zuverlässig stabil, was sicher auch der ausgewachsenen Antenne zu verdanken ist. Eine weitere Funkantenne manifestiert sich nach außen gar nicht, denn die Cala spielt auch Musik via Bluetooth-Verbindung. Auch das klappte mit einem Android-Telefon auf Anhieb und stabil.

Der RDS-UKW-Tuner und Streaming-Client sind auch aus anderen T+A-Produkten bekannt und liefern brav das von ihnen Erwartete. Der Tuner klingt gut und bringt mit ordentlicher Antenne und schon mit der beigelegten, aufgespannten Wurfantenne eine große Senderzahl störungsfrei und in Stereo. RDS und Radiotext werden schnell und in riesigen Lettern auf dem Display präsentiert. Ähnliches gilt für Internet-Radio, denn die noble Variante von vTuner sitzt an Bord, die es sogar ermöglicht, per Web-Browser die Senderliste zu editieren, falls gewünscht. Eine simpel zu erstellende Favoritenliste gibt es sowieso bei T+A. Der Streaming-Client ist auch für die Wiedergabe der Daten vom USB-Eingang zuständig. Die Navigation ging stets flott und war dank des großen Displays auch vergleichsweise übersichtlich. Dank der ersten Beta-Firmware mit App-Unterstützung konnten die i-fidelity.net-Tester auch als Erste die T+A-App mit dem iPad testen. Ab Januar gibt es sie für iPhone und iPod-Touch und eine Extraversion für iPad, das die großzügigere Ergonomie des Tablets besser nutzt. Eine Version für Android ist in Arbeit. Die App erleichtert vor allem die Navigation digitaler Inhalte von Festplatte, Server oder  vTuner durch übersichtliche Texte und Grafiken. Im Laufe des Januars soll diese Bedienoberfläche allen Cala-Nutzern per Firmware-Update zur Verfügung zur Verfügung stehen, nur ein iOS-Gerät brauchen sie eben noch.

Um das Einsatzgebiet der Cala zu erweitern, bauten die Entwickler noch ein paar pfiffige Zusatzfunktionen ein, beispielsweise eine sehr flexibel einzurichtende Wecker-Funktion. Wem die beiliegende Fernbedienung zu schnöde ist, der kann die Cala wie die großen T+A-Receiver auch mit der edlen, bi-direktionalen Funkfernbedienung F100 befehligen, die in ihrem farbigen Display auch das Menü im Klartext anzeigt, ferner natürlich auch Senderlogos und Plattencover.

Was den Klangeindruck angeht …

… so begeisterte der kleine T+A-Design-Receiver vor allem mit Präzision und Luftigkeit, wenn er in Kombination mit seinen CS Mini spielte. Was die kleinen Lautsprecherchen in den Höhen und oberen Mitten ablieferten, war schlicht perfekt – sowohl in tonaler Hinsicht als auch bezüglich Abbildung und Raum. Naturgemäß fehlte es aber den kleinen Böxlein trotz Entzerrung in der Cala und deren durchaus potenten Schaltendstufen etwas an Körper und Wucht. Aber da kann man mit einem Subwoofer überraschend gut nachhelfen, und nachdem sich dieser ja so fein mit den Filtern des Bassmanagements in der Cala anpassen lässt, erwachte das System im 2.1-Setup zu erstaunlich ausgewachsenem, audiophilem Leben mit verblüffender Dynamik. Wer also einen großen Raum zu beschallen hat, der sollte diese Lösung in Betracht ziehen. Als Nahfeldmonitore auf kurze Hördistanz eingesetzt oder schlicht zur Berieselung auf hohem Niveau reichen die CS Mini in Sachen Potenz allemal und klangen dabei erfreulich unangestrengt. Der einzige Punkt, der den Testern weniger gut gefiel, war die Tatsache, dass Cala nicht einmal über einen Stand-by-Taste verfügt. Ein- und Ausschalten geht ausschließlich per Fernbedienung. Aber es gibt Schlimmeres.

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