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Doch zurück zum Receiver. Der überrascht bereits beim Auspacken positiv. Sämtliches Zubehör steckt nicht einfach in Plastikbeuteln, die in einer Pappschachtel hin- und herrutschen. Nein, die einzelnen Teile wie Fernbedienung, WLAN-Antenne und so weiter befinden sich passgenau sortiert in Schaumformteilen im Zubehörkarton. Fehlt nur noch, dass das Formteil mit Samt ausgeschlagen ist. Zum serienmäßigen Zubehör gehören ein F-Stecker/DIN-Adapter für die UKW-Antenne, eine ordentliche, große Dipol-Wurfantenne, ein Stativ für die WLAN-Antenne, damit diese unauffällig positioniert werden kann, und auch ein kurzes USB-Verlängerungskabel. Man mag sich fragen, wozu dieses dient, doch beim Blick auf die Cala-Front wird das schnell klar: Die USB-Schnittstelle befindet sich auf der Rückseite. Wer also nicht immer hinter dem Gerät stöpseln möchte, etwa um hin und wieder sein iPad anzuschließen, der legt sich den USB-Anschluss mit dem Verlängerungskabel unauffällig nach vorne. In der Packung findet sich ferner neben der gebundenen, zweisprachigen (in Deutsch und Englisch) Anleitung auch der Laufzettel der Qualitätssicherung mit allen Unterschriften der Techniker, Monteure und Kontrolleure, die diese Cala hergestellt haben. Das macht schon was her und wirkt irgendwie beruhigend, so wie die gravierte Signatur des Motorenbauers auf dem V8-Block eines jeden AMG-Mercedes.

Offen für vieles

Das Anschlussfeld demonstriert das Konstruktionsdatum der Cala als »Gegenwart«. Nur noch zwei analoge Stereoeingänge gibt es, um beispielsweise einen CD-Spieler, den Sat-Receiver, eine Spielekonsole oder – am wahrscheinlichsten – den Fernseher anzuschließen. Zwei Antennen finden Anschluss, eine für UKW und die zweite für den drahtlosen Datenverkehr via WLAN. Elektrisch kommen die Bits per LAN-Buchse oder USB 2.0. An die USB-Buchse lassen sich Sticks, Mobilplayer und iOS-Geräte wie iPod, iPad und das iPhone direkt anschließen oder die Musiksammlung auf einer externen Festplatte darreichen. Raus kommt die Musik auf drei Wegen durch die zwei Lautsprecheranschlusspaare und die Cinchbuchse für Subwoofer.

In Betrieb nimmt man Cala mit der serienmäßigen Systemfernbedienung, mit deren Hilfe man auch andere T+A-Komponenten steuern kann. Mit dem Druck auf die rote Power-Taste erwacht Cala aus dem Bereitschaftsmodus und begrüßt den Zuhörer auf dem nun erscheinenden riesigen, grafischen Matrixdisplay mit dem elegant geschwungenen Namenslogo. Dann sollte man sich zuerst mit der Einrichtung des kleinen Wunderkistchens befassen, das einige wirklich clevere Tricks auf Lager hat. Das beginnt mit der Wahl des Lautsprechertyps, denn dank des potenten Signalprozessors lassen sich für alle passenden T+A-Lautsprecher Entzerrungen aufrufen, natürlich auch voreingestellt für die CS Mini. So lässt sich der Lautsprecher optimiert betreiben, statt ihn einfach linear zu anzusteuern, etwa mit einer Tiefbassanhebung, und verschiedenen Frequenzbeschneidungen für die Kombination mit einem Subwoofer. Das ist wichtig, um zum einen eine ungewollte Frequenzüberlappung zu vermeiden, und zum anderen einen kompakten Lautsprecher und auch die Endstufen der Cala zu entlasten. Das System klingt dann freier und kann auch lauter spielen. Schließlich gibt es eine weitere Vorentzerrung mit Ortsfiltern für »frei stehend«, »an der Wand stehend« oder »in einer Ecke positioniert«. So etwas kennt man sonst nur von professionellen Studiomonitoren, doch Cala bietet das allen angeschlossenen Lautsprechern an. Toll. Schließlich lässt sich der Subwoofer-Betrieb ein-/ausschalten und die obere Grenzfrequenz für den Basswürfel vorwählen.

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