• TEST
  • 2 7
  • Ausstattung Seite 6
  • Seite 7
Nuberts nuPro X-Modelle arbeiten wie die bewährten nuPro A-Typen so digital wie nur eben möglich. Die Arbeitsbereich-Zuteilung auf die einzelnen Chassis, deren harmonisiertes Miteinander, die Frequenzgangkorrekturen - alles erfolgt per DSP.

Das neue Spitzenmodell muss in große Fußstapfen treten. Denn das bisherige nuPro-Flaggschiff A-700 war sehr erfolgreich und hat dereinst bei i-fidelity.net mit einem ausgezeichneten Testergebnis abgeschnitten. Wenn es überhaupt offene Punkte gab, dann bestanden diese in Fragen der Konnektivität und Handhabung. Genau hier setzt die nuPro X-Serie zuvorderst an. Da punktuelles Herumdoktern im Hause Nubert offenbar eine nicht zulässige Vorgehensweise darstellt, haben die Schwaben gleich eine völlig neue Elektronikplattform entwickelt, die – soviel sei vorweg gesagt – sämtliche verbesserungswürdigen Aspekte in respekteinflößender Konsequenz Schritt für Schritt abarbeitet.

Das neue DSP-gesteuerte Aktiv-Modul findet bei allen nuPro X-Typen gleichermaßen Verwendung; lediglich die eingesetzte Verstärkerkraft und entsprechend die Stromversorgung ist dem jeweiligen Lautsprechertyp angepasst. Im Fall der nuPro X-8000 handelt es sich laut Nubert um 280 Watt Musikleistung – pro Lautsprecherchassis. Von denen in jeder Box vier zum Einsatz kommen, sodass wir von mehr als 1.100 Watt Gesamtleistung reden. Damit hat man die Ausgangsleistung gegenüber der nicht gerade untermotorisierten nuPro A-700 fast verdoppelt! Nubert teilt also erneut wie gewohnt äußerst großzügig aus.

Genauso erfreulich ist die Tatsache, dass sämtliche Digitaleingänge jetzt bis 24 Bit/192 Kilohertz übertragen – inklusive des USB-Ports, der früher auf 16-Bit-Niveau steckengeblieben war. Zudem hat Nubert die Gesamtzahl der Anschlussmöglichkeiten gegenüber der »A-Klasse« deutlich erhöht: Neben vier Digital-Inputs (2 x optisch, 2 x koaxial) plus besagtem USB warten jetzt zwei analoge Einspielwege darauf, angesteuert zu werden. Als Besonderheit ist neben dem Cinch-Stereo-Paar der andere Eingang symmetrisch in Form einer XLR-Buchse ausgeführt. Das sollte es den nuPro X-Modellen noch leichter machen, auch in der professionellen Studio-Szene uneingeschränkte Akzeptanz zu finden, wo die symmetrische Signalführung eine Kernanforderung darstellt. Zumal dieser XLR-Eingang auch noch umschaltbar ist: für digitale Signale im AES/EBU-Format.

Als drittes Nutzungsszenario wartet das multimediale Wohnzimmer auf die Aktiv-Lautsprecher. Um die nuPro X-Typen schwellenärmer in ein TV-Umfeld einzubinden, kann via mitgeliefertem Aufsteckadapter am USB-A-Port der Box ein HDMI-Anschluss mit Audio Return Channel (ARC) aktiviert werden, damit der Lautsprecher über die Fernbedienung des Fernsehers im Pegel zu steuern ist. In der alltäglichen Audio-Anwendung hingegen greift man vorrangig zur mitgelieferten Standard-Fernbedienung, die Nubert für die nuPro X-Generation ebenfalls neugestaltet hat. Sie besitzt jetzt eine metallene Oberfläche, Tasten mit definiertem Druckpunkt und hat damit generell eine Anmutung, welche der Qualitätsklasse der Boxen entspricht. Doch damit nicht genug.

  • TEST
  • 2 7
  • Ausstattung Seite 6
  • Seite 7