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Die Entwicklung aktiver Lautsprecher lässt sich durchaus mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Durch die enorme Zunahme an Geräten mit einem Kopfhörer- oder Digitalausgang ist dieser Markt bereichert worden. In Verbindung mit einem Lautsprecher, der über einen eingebauten Verstärker verfügt, ist die Musikanlage nämlich schon komplett. Zudem erkennt der ein oder andere Besitzer eines Heimkinos, welches klangliche Potential ein Aktivlautsprecher bieten kann. Da reicht dann für den Betrieb ein AV-Vorverstärker aus.

Aber wie bei jeder zu erwartenden Umsatzsteigerung springen auch schwarze Schafe mit auf. Vielfach verfügen sie über keine oder nur geringe Kenntnisse im Lautsprecherbau und in der Entwicklung von Elektronik, finden aber einen OEM-Hersteller in Fernost, der bereit ist, zum Preis eines Kilos Kaffee Aktivlautsprecher zu fertigen. Das wirklich einzige Verkaufsargument solcher Produkte ist der Preis, und da sollte man Skepsis walten lassen. Sicher klingen viele dieser Plastikböxchen besser als die in Smartphone oder Laptop eingebauten Lautsprecher, aber mit realistischer Musikwiedergabe hat das nichts zu tun.

Besonders klar wird diese Aussage, wenn man zum Vergleich Lautsprecher wie die Nubert nuPro A-200 zur Verfügung hat. Diese in schwarzem und weißem Schleiflack lieferbare Zweiwege-Bassreflexkonstruktion ist mit zwei Verstärkern ausgerüstet, von denen jeder rund 80 Watt leistet. Drei digitale Eingänge und ein analoger Eingang bieten größte Flexibilität bei der Auswahl der Quellengeräte. Von besonderer Bedeutung bei unseren Tests war dabei der USB-Eingang, da wir die Software »Audirvana Plus« für optimiertes Abspielen zu unseren favorisierten Quellen zählen. Dass benötigte Kabel sich umfangreich im Lieferumfang befinden, ist übrigens typisch für Nubert und einfach klasse.

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