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Über das runde Display-Feld auf der »Master«-Box wird durch unterschiedliche Farbgebung der jeweils aktive Eingang kommuniziert.

Auch die häusliche Stereo-Anlage verändert sich im Wandel der Zeiten – alles wird kleiner und gleichzeitig komfortabler. Am Anfang stand eine Musiktruhe, dann kamen die ausladende Kompakt-Anlage, der Turm, die Midi-Anlage, die Mini-Anlage, die Micro-Anlage – und am Ende bleiben jetzt zwei Boxen, die alles können wollen: Magnat Multi Monitor 220, ein vollaktives Lautsprecher-Paar mit reichem Fundus an Anschluss-Optionen. Es gibt einen analogen Stereo-Eingang (Cinch) zum Verbinden von Hochpegel-Geräten wie CD-Player oder DJ-Mixer plus einen weiteren Input als 3,5-Millimeter-Miniklinke für Smartphone oder Mobile Audio Player, sowie zwei digitale Eingänge gemäß S/PDIF-Vorgaben. Diese liegen in den Formaten optisch und koaxial vor, um Signale von TV, Set-Top-Box, Blu-ray-Player oder Streamer hörbar zu machen. Da Abtastraten bis 24 Bit/192 Kilohertz unterstützt werden, sind die Multi Monitor 220 bereit für eine optimale Verarbeitung hochaufgelöster Dateien. Der zeitgemäße Wireless-Aspekt wird durch ein integriertes Bluetooth-Modul abgedeckt. Dieses folgt dem weiterentwickelten aptX-Standard und gewährleistet so kabellos ein Höchstmaß an klanglicher Qualität.

Dass Magnat auch in anderer Hinsicht das Ohr am Zeitgeschehen hat, zeigt die Tatsache, dass der eingangs erwähnte Analog-Input sich auf Phono-Betrieb umschalten lässt, um einen Plattenspieler mit MM-Tonabnehmer einzubinden. Auch die ergänzende Erdungsklemme fehlt nicht.

Dieses Anschluss-Szenario konzentriert sich im rechten Lautsprecher, der als Chef des Duos fungiert. Er beherbergt die beiden eingebauten Verstärker-Module, welche den passiven anderen Lautsprecher als »Slave« mitversorgen, der über ein herkömmliches Lautsprecher-Kabel mit dem »Master« verbunden ist. Zweimal 40-Watt-RMS in Class-D-Technologie haben die Entwickler dem Paar spendiert, was für handelsübliche Anforderungen mehr als ausreichen sollte. Falls das wider Erwarten nicht der Fall ist, kann man Volumen-Eindruck und Bass-Quantum über einen zusätzlichen Subwoofer erhöhen, der via Line-Output zuschaltbar ist. Mittels einer kleinen Fernbedienung werden Lautstärke und Klangregelung beeinflusst sowie die jeweiligen Eingänge geschaltet. Die leuchtstarke LED auf der Front des Master-Speakers gibt entsprechende Rückmeldung, wobei jeder der Eingangsgruppen ein unterschiedlicher Farbton zugeordnet ist. Somit wird hier das eigene Erinnerungsvermögen gefordert. Sinnvollerweise steht Blau für Bluetooth, was die erste Orientierung erleichtert. Letztlich präsentiert sich der Multi Monitor 220 als eine moderne Stereo-Anlage – nur ohne sichtbares Steuergerät. Es sind lediglich die Boxen übrig geblieben, die alle gestellten Anforderungen übernehmen wollen. Und da diese Schallwandler aus dem Hause eines ausgewiesenen Lautsprecher-Spezialisten stammen, sind die klanglichen Erwartungen hochgesteckt.

Die handliche Fernbedienung erlaubt neben der Lautstärke-Steuerung und Quellen-Anwahl zudem eine separate Regelung von Bässen und Höhen.
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