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Schaut doch aus wie das Gesicht eines Roboters. Befreit man die Musicbox XS von ihrem Schutzgitter, das bis auf den feinen umlaufenden Aluminiumrahmen die komplette Front abdeckt, schaut man auf ein Paar Augen und einen großen ovalen Mund. Doch was dem Gesichtsausdruck ähnelt, ist in Wahrheit das akustische Zentrum. Zwei Vier-Zentimeter-Breitbandchassis arbeiten links und rechts auf der Schallwand. Dazwischen sitzt eine ovale Passivflachmembran, die es auf der Rückseite baugleich ein weiteres Mal gibt. Angetrieben wird das Doppel durch den rückwärtig abgestrahlten Schall der Breitbänder, in deren Membran-Zentrum ein halbierte Kugel sitzt, um so auch höhere Frequenzen abstrahlen zu können. Canton gibt die Leistung des eingebauten Digital-Verstärkers mit soliden 60 Watt an.

Warum fangen wir eigentlich mit der Technik an, wenn es in dieser Produktkategorie doch ausschließlich um Bequemlichkeit zu gehen scheint? Weil Canton die Technik beherrscht und weil Canton den klanglichen Anspruch auch in dieser Kategorie nicht aufgibt. Hier geht es dem ein oder anderen Produzenten ausschließlich um lange Akkulaufzeiten, leichtes Gewicht und modischen Schick über die vielfache Farbauswahl. Hier bleibt Canton geradlinig, schwarze oder titanfarbene Ausführung, ein klares Gesicht und eine symmetrisch platzierte Bedienoberfläche machen die Musicbox XS zeitlos elegant. Neben der wahrscheinlichen Hauptnutzung per Bluetooth kann auch über einen Klinkenstecker ein kabelgebundene Analogquelle angeschlossen werden.

Wie erwartet, klappt die Kopplung mit einem Smartphone beziehungsweise Tablet reibungslos. NFC-fähige Geräte haben ein zusätzliche Möglichkeit zur sicheren Kontaktaufnahme. Die Bluetooth-Taste signalisiert mit weißer LED, dass eine Verbindung vorliegt. Wer eine zweite Musicbox XS in Besitz hat, kann sogar richtige Stereowiedergabe realisieren. Nach dem Ladestand des Akkus muss übrigens niemand schauen, eine freundliche Stimme klärt beim Einschalten über den Tankinhalt auf. Ist er zu niedrig muss der kompakte Canton-Riegel per mitgeliefertem Kabel geladen werden. Das geht schnell und lässt einem dann bis zu 10 Stunden Zeit, bis der nächste Boxenstopp ansteht.

Durch das Schutzgitter vor neugierigen Blicken verborgen sitzt auch auf der Rückseite eine ovale Passivmembran, die in Kombination mit der nach vorne abstrahlenden, baugleichen Version für ein solides Grundtonfundament sorgt. Unten befinden sich der Anschluss für Netz- und Ladebetrieb, die 3,5-mm-Klinke für den Anschluss einer analogen Quelle und eine USB-Service-Buchse.
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